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Mar
09

Nachtrag Dezember 2014 in Las Vegas

Hallo über den Teich!

Ich fasse mich ganz kurz heute. Hier sind einige Fotos unserer letzten Tage im Dezember in Las Vegas, bevor wir nach Deutschland geflogen sind. Natürlich haben wir wieder unsere jährliche Tour durch die Kasinos gemacht, um die vorweihnachtlichen Dekorationen zu bewundern! Einiges wiederholt sich, einiges ist neu – aber immer ist es super schön! :-)

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Neu ist der „Winterpark“ auf dem Parkplatz hinter dem Riesenrad. Hier kann man mitten in Las Vegas auf Kunstschnee in Autoreifen rutschen. Ein ca. 10 Meter großer Hügel wurde aufgebaut und eine Bahn, auf der man rutschen kann. Darum herum einige Fressbuden und Unterhaltung. Und im Hintergrund das Riesenrad. Das Ganze bei milden Las Vegas Temperaturen. Sehr coole Idee! :-) Natürlich gibt es in der ganzen Stadt auch wieder einige Außen-Schlittschuhbahnen, einige davon mitten am Strip!

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Bevor wir am 07.12. nach Deutschland geflogen sind, haben wir uns noch von einigen Freunden verabschiedet und ein Freund aus Los Angeles hat uns besucht und uns lecker zum „Kaviar-Essen“ im Bellagio eingeladen. Swen hat natürlich dankend abgelehnt, aber ich konnte mir die Drinks und die Leckerbissen nicht entgehen lassen. Das war schon etwas ganz Besonders!

Fast schon nichts mehr Besonderes was dann Swens letzter Motorradausflug für 2014 – noch einmal kurz Gas geben, bevor wir uns in Deutschland wieder rund essen! :-)

Und zum Abschluß noch ein kleiner Absacker: Für die Zukunft merkt Euch: nach der Weihnachtsfeier und einigen alkoholischen Getränken sollte man vielleicht nicht unbedingt Autofahren! :-D

Liebe Grüße!
Michaela und Swen

Jan
12

Nachtrag November 2014

Ein Frohes Neues Jahr wünschen wir Euch aus Scottsdale bei Phoenix, Arizona!

Wir hoffen, Ihr hattet alle wunderschöne Feiertage in Deutschland und seid gut ins Neue Jahr gestartet! Für mich ist es gerade völlig unglaublich, dass wir vor noch fast 2 Wochen noch in Deutschland waren; in bester Feiertagslaune. Auch wenn unsere Zeit in Deutschland insgesamt viel zu kurz war (oder zumindest kam sie uns so vor!), so haben wir sie dennoch sehr genossen. Die Gemütlichkeit, die Treffen mit Freunden und Familie, das leckere Essen und natürlich Weihnachten und den Rutsch ins Neue Jahr. Dieses Mal waren wir sehr traurig, als wir schon am 01.01. wieder zurückfliegen mußten. Vor allen Dingen auch weil erst einmal kein Besuch aus Deutschland sich für 2015 angekündigt hat :-(

Aber jetzt sind wir schon wieder mittendrin. Und Weihnachten fühlt sich schon ganz weit weg an, was sicherlich auch am Wetter liegt, denn hier in Phoenix sind es frühlingshafte 20°C mit Sonnenschein. Aber der Reihe nach: es blieb uns kaum Zeit zum Eingewöhnen, denn kurz nach unserer Rückkehr in die USA stand schon die CES-Messe an, wo Swen und ich beide gearbeitet haben. Kaum ging diese zu Ende, steht schon das nächste Event vor der Tür: Eine große Auto-Auktion in Scottsdale, Arizona, bei der wir ebenfalls nun beide arbeiten. Und hier sitze ich nun im Hotelzimmer, habe ein wenig freie Zeit und nutze diese, um endlich wieder das ereignisreiche Jahr 2014 weiter abzuschließen. Denn ich befürchte, dass 2015 sogar noch hektischer wird …

November 2014
Oh je. Seid Ihr bereit für fast 100 Fotos? Die meisten davon Autos, Autos, Autos … Daher habe ich für dieses Update auch etwas länger gebraucht. Direkt schon am 01. November ging es los mit einem Dragster Rennen am Motorspeedway in Las Vegas, wo Swen mit unseren Nachbarn hingefahren ist. (Beschleunigungsrennen mit Geschwindigkeiten von bis zu 520 km/h). Das Ganze ist schon sehr faszinierend und vor allen Dingen LAUT! Die schnellsten in der höchsten Klasse (TopFuel) passieren bei ca. 18 Metern schon die Lichtschranke in unter 0,9 Sekunden mit ca. 161 km/h. Dabei helfen etliche tausend PS (7000 und mehr) und es wirken durchschnittliche Beschleunigungskräfte von fast 4G auf die Fahrer und das Material.

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Und dann ging es auch schon wieder weiter mit noch mehr Autos: die weltgrößte Tuning-Messe stand an. Die SEMA-Autoshow! Und Swen hat auch dieses Mal wieder Tickets dafür ergattert, ebenso wie unsere autobegeisterten Nachbarn (generell ist diese Messe nur für Fachbesucher). Das war auch gut so, denn so konnte ich das Ganze auf einen Tag beschränken und Swen die nächsten Tage mit den Nachbarn losschicken … :-)

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Besonders schön war am letzten Abend der Messe die Ausfahrt aller ausgestellten Autos aus dem Messegelände. Sogar um den Abbau einer Messe machen die Amis eine grandiose Show! :-)

Randy hat uns aus dem ganzen Autowahn befreit und uns nun zum 4. Mal in diesem Jahr in Las Vegas besucht. Dieses Mal aus speziellem Anlass: er hat seinen 50. Geburtstag in Las Vegas gefeiert. Und da durften wir uns natürlich auch nicht lumpen lassen und haben versucht, ihm einen möglichst unvergessenen Geburtstag bzw. Geburtstagsreise zu bescheren. Er ist am Freitag, den 07.11. angekommen. Wir haben ihn vom Flughafen abgeholt, ins Hotel gebracht und dann mußten wir uns schon fast beeilen. Denn die erste Überraschung stand an: Wir hatten Freikarten für die große Neu-Eröffnungsshow von „Raiding the Rock Vault“ im Tropicana Kasino. Es war die absolut 1. Offizielle Show an dieser neuen Örtlichkeit und der rote Teppich war ausgerollt für alle möglichen Promis … und natürlich uns! :-) Für Randy war dies super, da es genau die Musik war, die er am liebsten hört! Und danach sind wir weiter gezogen in eines von Swens und Randy’s Lieblingsrestaurants: dem Hooters. Hier haben wir Randy zum Essen eingeladen und mit Live-Musik in seinen Geburtstag hineingefeiert! :-)

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Das war die Nach von Freitag auf Samstag. Samstagmorgens stand für uns schon wieder das nächste große Event an: Aviation Nation!

Dies ist DIE Flugshow der Nellis Airforce Base und die Größte der US Airforce. Dies alleine deshalb, weil die Nellis Airforce Base in Las Vegas der führende Stützpunkt für Luftkampftraining ist sowie die Heimat der Kunstflugstaffel der Airforce. Daher sieht man hier die größte und teuerste Auwahl der besten und neuesten militärischen Flugzeuge der Welt (wie z.B. den F-22 Raptor, F-35 Lighting II). Davon abgesehen fliegen bzw. sind ausgestellt auch ältere und historische Flugzeuge sowie internationale (z. B. ein deutscher Tornado oder eine russische MIG). Damit werden amerikanische gegen russische Show-Luftkämpfe geflogen, wo dann auch tatsächliche Bomben abgeworfen werden. Es werden militärische Rettungs- und Versorgungshubschrauber bei Einsätzen gezeigt sowie Bodenfahrzeuge ausgestellt. Es ist einfach Wahnsinn, was hier aufgefahren (bzw. geflogen wird). Und das alles ohne Eintritt anzusehen mit der Begründung, dass die Steuerzahler über die Steuern ja sowieso schon für das alles bezahlt haben. Natürlich konnte man auch die „Thunderbirds“ bestauen, die Kunstflugstaffel der US Airforce. Auch wenn man sich wie ich bisher noch nie überragend für Flugzeuge begeistert hat, nach dieser Show ist man es. Man muss einfach beeindruckt sein von dem, was hier gezeigt wird. Wow!!! Was für ein tolles Event! Hätten wir das gewußt, hätten wir liebend gerne auf das Red Bull Air Race im Oktober verzichtet!

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Dazu kommt, dass das ganze Event auch top organisiert war. Natürlich waren die Sicherheitsvorkehrungen auf der Base sehr streng. Shuttlebusse brachten einen später wieder zum Auto zurück. Am Ende des Events standen wir in einer dieser Schlangen, um mit dem Bus von der Base gebracht zu werden und unterhielten uns. Und wie der Zufall es wollte, standen vor uns in der Schlange, ein junges nettes österreichisches Pärchen. Die haben ihren Urlaub extra so geplant, dass sie sich dieses Event anschauen konnten und waren erst am Abend vorher in Las Vegas gelandet. Da sie mit dem Taxi da waren und diese hier in der Gegend schwer zu bekommen und auf Grund der Entfernung zum Strip teuer sind, haben wir sie zurück zum Hotel gefahren. Dabei haben wir nebenbei erfahren, dass die Beiden auch noch heiraten. Und zwar ausgerechnet bei der Agentur, für die ich Teilzeit arbeite. Ja, die Welt ist eben klein … und sehr lustig manchmal. Swen hat auch den Sonntag bei dem Event verbracht und dort gefilmt. Und an einem der kommenden Abende haben wir uns noch einmal mit den Österreichern getroffen und sind etwas trinken gegangen und haben nicht nur auf deren Hochzeit, sondern auch noch auf seinen Geburtstag angestoßen.

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Mittlerweile ist es Mitte November und immer noch so herrlich schön warm! Unsere Nachbarn haben Swen zum Grillen eingeladen und später haben alle dann den Nachmittag noch im Pool verbracht. So, kann man es sich gefallen lassen. Wenn ich übrigens erwähne, dass Swen oft etwas mit unseren Nachbarn unternimmt und Ihr Euch dabei fragen solltet, was ich denn dann mache, so ist die Antwort eigentlich immer die Gleiche: Arbeiten. Ansonsten wäre ich natürlich auch dabei … :-)

Wieder mit dabei war ich dafür aber bei der nächsten „Geburtstagsüberraschung“ für Randy. Da wir unmöglich alles an einem Abend geschafft hätten, haben wir uns das Highlight für Randys Urlaub bis zum Schluß aufbewahrt. Das Beachers Madhouse mal wieder. Ihr kennt es mittlerweile ja schon: die verrückte Disko. Randy fand es aber wie erwartet ganz toll und wir freuen uns immer, unserem Besuch eine lustige Überraschung bieten zu können.

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Für den Rest des Monats stand hauptsächlich Arbeit an. Aber auch das war überhaupt nicht langweilig. Wir hatten so viele verschiedene Events. Fotos davon erspare ich Euch aber. Ich habe u. a. auf einer Wohltätigkeitsgala für kranke Kinder gearbeitet und Swen hat für DAS große Marathon-Event in Las Vegas fotografiert. Der Las Vegas Marathon am 16.11. ist mittlerweile fast so groß und bekannt wie der New York Marathon. Nebenbei haben wir wieder fleißig als Statisten vor der Kamera gestanden für verschiedene Dokumentationen über Las Vegas. Swen arbeitet neuerdings also fast mehr VOR der Kamera als dahinter … :-)

Ein weiteres tolles Event war wieder durch unser Haus organisiert: wir waren wieder einmal in das neue Nachbar-Kasino eingeladen (SLS) – dieses Mal in einen anderen Club. Hier gab es wieder Häppchen und kostenlose Getränke bei Live-Musik mit unseren Nachbarn. Wieder ein sehr schöner Abend (aber kaum Fotos) :-)

Darüber hinaus hat Swen auch erneut seine Leidenschaft für das Motorcross-Fahren entdeckt (nun ca. 3 Jahre nach seinem Unfall). Durch einen Zufall hat Swen bei einem Essen mit Randy dessen andere Bekannte aus Las Vegas kennengelernt. Und wie der Zufall es will, fährt der auch Motorcross und Swen ist im November zweimal mitgefahren. Es hat ihm auch viel Spaß gemacht! (siehe Video) :-)

Am 27. November stand dann Thanksgiving (Erntedankfest) an. Ich denke, dass dieses Fest hier in den USA noch viel größer gefeiert wird als Weihnachten. Aber natürlich nicht für uns. Wir waren zwar privat eingeladen, aber haben den Abend lieber alleine verbracht und sind lecker Essen gegangen.

Der November neigt sich dem Ende zu und unser „Urlaub“ in Deutschland rückt immer näher. Daher haben wir Ende November noch einmal ein paar Leute eingeladen, damit wir uns wenigstens „dieses“ Jahr noch einmal sehen konnten. Zum einen hatte ich am Freitag, den 30. Einen lustigen Mädelsabend (ohne Bilder) :-) und am Samstag war ein befreundetes Pärchen zum Billardspielen zu Besuch.

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Hier haben sich später noch weitere liebe Nachbarn dazugesellt. Das waren sehr, sehr nette Abende!

Die perfekte Einstimmung auf einen sehr geselligen und gemütlichen Dezember in Deutschland!

Liebe Grüße!
Michaela und Swen

Dec
22

Nachtrag Oktober

Hallo,

Heute sind wir bereits 2 Wochen in Deutschland. Die Zeit kommt uns zum einen gar nicht lang vor und zum anderen, ist es bisher auch noch nicht wirklich der „Urlaub“, den wir uns vorgenommen hatten. Wir haben kurz vorher in Las Vegas bereits viel „vorgearbeitet“, aber auch diese 2 Wochen hier in Deutschland sitzen wir mehr vor dem Computer als alles andere. Na gut, nebenbei haben wir jeden Tag Termine (meistens abends), um uns mit Freunden und Verwandten zu treffen. Aber auch das kann in „Stress“ ausarten … Für einen Besuch gestern, der immer gerne unsere Fotos sehen möchte, habe ich mich gestern also angestrengt, nun endlich auch noch die Oktober-Fotos fertig zu sortieren.

Hier kommt nun also der Oktober 2014:
Die letzte Messe aus dem September zog sich noch hinein auf die ersten Tage im Oktober. Aber dann stand auch direkt das Wochenende vor der Tür und begrüßte uns mit einem schönen Event: das jährliche „Bike Fest“ in Las Vegas. Und solange wir in Vegas wohnen, haben wir das noch nie verpasst. Die eigentliche Veranstaltung findet etwas außerhalb statt (im Cashmen Center), aber abends tummeln sich die ganzen Biker dann in der Fremont Street. Hier gibt es immer kostenlose Rock-Konzerte auf verschiedenen Bühnen. Ein weiterer beliebter Treffpunkt der Biker ist die Kneipe „Hogs & Heifer“ (siehe Foto). Für uns ist dies immer eine nette Gelegenheit die Fremont Street rauf- und runter zu spazieren und uns den ganzen Trubel anzusehen …

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Auch in der nächsten Woche (2. Oktoberwoche) stand für mich eine Messe an. Doch pünktlich wieder zum Wochenende gab es ganz lieben Besuch aus Deutschland! Unsere Nachbarn :-) An einem Abend sind wir gemeinsam lecker auswärts Essen gegangen und am nächsten Tag gab es ein kleines BBQ bei uns.

Doch damit hörte die Geselligkeit für diesen Monat nicht auf. Wir hatten ausnahmsweise mal wieder Besuch bzw. Einladungen. Eine nette Einladung zu einem Grillfest brachte uns in diese schöne Villa und wir lernten wieder einige sehr nette Leute kennen! Und ein tolles Feuerwerk gab es noch obendrein (allerdings hatten wir damit nichts zu tun) :-)

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Mein Geburtstagsgeschenk an Swen für dieses Jahr waren Eintrittskarten zum „Red Bull Air-Race“ am Motorspeedway in Las Vegas. Dies ist eine von Red Bull organisierte Serie von Luftrennen. Die Piloten müssen einen mit aufblasbaren Air Gates gesteckten Kurs möglichst schnell absolvieren. Die Flugzeuge erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 400 km/h und für die Piloten treten in den engen Kurven Beschleunigungskräfte von bis zu 12g auf. Das ganze Rennen erfordert höchste Konzentration, fliegerische Präzision und hohe körperliche Belastbarkeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Bull_Air_Race_Series). Wenn ich Tickets für ein Event verschenke, versuche ich immer, etwas auszusuchen, dass wir bisher noch nicht hatten. Daher habe ich mich dafür entschieden. Öfter mal was Neues. Glücklicherweise waren wir ausnahmsweise einmal überpünktlich für dieses 2-Tage-Event und nicht wie sonst – auf den letzten Drücker. Bereits am frühen Samstagmorgen sind wir zum Motorspeedway gefahren, um uns das Training bzw. die Qualifikation für das Rennen am nächsten Tag anzusehen. Das Wetter war schon fast zu gut an diesem Morgen. Es war so heiß, dass wir beim Zuschauen auf der Tribüne fast einen Hitzeschlag und Sonnenbrand bekommen hätten. Die Highlights dieses Events waren eigentlich die Show-Einlagen zwischen den verschiedenen Klassen. Es gab Vorführungen von Kunstfliegern und auch der Red Bull Hubschrauber hat atemberaubende Stunts hingelegt. Und zwischendurch konnte man sich Motorrad-Kunststückchen anschauen. Die Rennen selber wurden schnell langweilig. Der Parcours war natürlich für jeden Flieger der gleiche und die vorgeschriebenen Manöver mußten nicht nur möglichst schnell, sondern auch mit größtmöglicher Präzision ausgeführt werden. Jeder Fehler oder Abweichung wurde mit zusätzlichen Sekunden bestraft. Daher unterschied sich der Flieger A von B eigentlich kaum. Außerdem wurde es im Laufe des Tages immer windiger. Durch den Wind (oder durch Berührungen der Flugzeuge) fielen die aufgeblasenen Air Gates immer wieder um. Und es dauerte oft Ewigkeiten, diese wieder aufzubauen, was zu sehr langen Pausen führte. Der Wind wurde am nächsten Tag, dem Sonntag des eigentlichen Rennens noch viel, viel stärker. Daher mußte das Event dann später auch komplett abgesagt werden. Es wurde auch für die Piloten immer gefährlicher zu fliegen. Aber glücklicherweise hatten wir bereits alles schon am Vortag gesehen und genossen.

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Der nächste Besuch war Patrick, Swens Cousin aus Holland, der geschäftlich in Carlsbad in Kalifornien zu tun hatte. Er war zwar bereits einige Male in den USA – allerdings immer nur an der Ostküste. Es war sein erstes Mal an der Westküste und daher wollten wir ihm unbedingt Los Angeles zeigen, bevor es dann weiter ging zu uns nach Las Vegas. Mit einem Leihwagen fuhren wir am 15.10. los Richtung Los Angeles. Dabei hatten wir einen herrlichen Sonnenaufgang. Und da die Strecke von Las Vegas nach Los Angeles sonst immer recht eintönig ist, hatten wir dieses Mal ein besonderes Programm. Erster Stopp war Calico. Dies ist eine Geisterstadt hinter der Grenze zu Kalifornien. Die Stadt wurde 1881 im Zuge des Silberbergbaus gegründet und hatte zu ihren besten Zeiten ca. 1200 Einwohner und über 500 Minen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt wieder aufgegeben. Viele Gebäude aus dieser Zeit sind erhalten geblieben und nun kann man diese alte Geisterstadt besichtigen. In den alten Gebäuden sind sehr originelle kleine Läden untergebracht mit Handwerkskunst oder ein alter „Gemischtwarenladen“, so eingerichtet wie damals und wie man es aus alten Western kennt. Die größte Silbermiene kann man besichtigen und es gibt Wild-West-Shows. Das haben wir allerdings beides nicht gesehen, denn wir hatten mal wieder einen straffen Zeitplan. Allerdings ist es ein wirklich süßes altes Westernstädtchen mit einem sehr netten Flair. Dieser Abstecher hat sich schon einmal gelohnt. Weil Halloween vor der Tür steht, war hier bereits alles schon für Halloween geschmückt und abends gab es auch „Geister-Führungen“. Das hätte ich ja einmal zu gern erlebt … :-)

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Der schnellste (und langweiligste) Weg nach Los Angeles ist natürlich die Interstate. Doch um weitere Abwechslung ins Programm zu bringen, haben wir uns für einen Umweg entschieden. Eine Landstraße, die durch die San Bernadino Berge geht und ebenfalls in Los Angeles auskommt (ungefähr bei Bel Air). Und wir waren völlig begeistert. Das war wirklich eine super Idee von Swen. Wir waren fast die einzigen auf dieser Strecke und es war landschaftlich sehr schön! Das hätten wir von Los Angeles so gar nicht erwartet.

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Unser Treffpunkt mit Patrick war an unserem Hotel in Los Angeles. Und wir trafen dort fast zeitgleich mittags ein. Wir haben dann unseren Leihwagen direkt wieder abgegeben und sind mit Patricks Leihwagen weiter gefahren. Wir hatten knapp 1,5 Tage für das übliche Touri-Programm durch Los Angeles. An diesem Mittwoch-Nachmittag sind wir die Strände ein wenig entlang gefahren bis an den Anfang von Malibu. Von dort dann wieder zurück nach Venice Beach. Dort haben wir geparkt und sind am Strand entlang gelaufen; die Promenade, Muscle Beach, all die Verrückten von Venice, den großen Skate-Park und für uns auch das erste Mal: wir wollten einmal das 1. Golds Gym sehen, von dem damals mit Arnold Schwarzenegger der große Bodybuilding-Trend seinen Anfang genommen hat. Dann wieder zurück zum Auto und zum Santa Monica Pier, dem Vergnügungssteg am Meer. Hier haben wir gerade richtig den Sonnenuntergang abgepaßt und noch einige schöne Fotos gemacht. Später dann (für uns fast schon Tradition) im Bubba Gump Essen (das Restaurant, das nach dem Film „Forrest Gump“ eingerichtet und ausgelegt ist). Auf dem Rückweg sind wir quer durch Los Angeles gecruist, um herauszufinden, wo abends hier noch etwas los sein könnte. Hauptsache, die Jungs konnten fahren, allerdings war das meiner Meinung nach sehr viel „Verfahren“ und „Rumfahren ohne Ziel“. Nach einem halben Tag in Los Angeles, der eigentlich sehr schön war, fing mich der Verkehr bereits schon an zu nerven.

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Am nächsten Tag ging es dann mit dem Touri-Programm sowie mit dem überall dichten Verkehr weiter. Downtown mit den ganzen Hochhäusern zuerst, dann Hollywood und den „Walk of Fame“, dann Beverly Hills und Rodeo Drive. Mittagspause bei Subway. Weiter zu den Universal Studios. Dort haben wir kurz überlegt, die Universal Studios zu besichtigen. Doch der enorm hohe Eintrittspreis sowie eine plötzlich kaputte Kamera haben uns den Spaß daran verhagelt. Wie dumm, dass ausgerechnet jetzt Swens toller Fotoapparat den Geist aufgibt. Sehr schade. Also gibt es daher ab jetzt auch keine Fotos mehr (nur noch Handy-Bilder und die sind der Rede nicht wert). Zum Trost und weil wir einmal hier waren, haben wir im „Hard Rock Cafe“ gegessen (auch schon Tradition bei uns). Von hier aus ging es dann zum Griffith Observatorium. Hier sind wir eine halbe Stunde zu spät angekommen, es war Sonnenuntergang, aber fast schon zu dunkel. Dennoch war die Aussicht auf Los Angeles von hier oben natürlich mal wieder genial! Und sodann ging es auch zurück nach Las Vegas – dieses Mal der kürzeste Weg – die Interstate.

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Und nach nur 1,5 Tagen war ich wirklich froh, wieder in Las Vegas zu sein. Ich freue mich jedes Mal auf Los Angeles. Jedes Mal. Und einige Sachen finde ich auch wirklich toll. Aber der Verkehr hier nervt mich bis aufs Äußerste. Und fast noch schlimmer: die Parkgebühren überall. Wir haben wir in 1,5 Tagen knapp 80 USD nur fürs Parken ausgegeben. Im ganzen Jahr in Las Vegas geben wir maximal 20 USD fürs Parken aus. Aber jetzt sind wir ja wieder in Las Vegas. Home, Sweet Home. Und ich glaube, Patrick hat es hier auch ganz gut gefallen. Leider hatten wir nur noch 1 Tag und 1 Nacht, um ihm alles zu zeigen. Aber Patrick war insofern hart im Nehmen. Es war seine Idee, dass er vor seinem Abflug am Samstag, den 18.10. nicht mehr schlafen bräuchte. Ok. Gesagt, Getan. Am Freitagmorgen sind wir zunächst Richtung Hoover Dam und Lake Mead aufgebrochen und haben uns hier alles angesehen. Sogar inklusive Führung durch den Hoover Dam! Also das volle Programm. Gegen Mittag dann kleiner Ausflug zur Fremont Street. Das wäre abends natürlich viel cooler gewesen, aber für  abends hatten wir bereits andere Pläne. Danach erst einmal stärken in unserem absoluten Lieblings-Restaurant „Ellis Island“ – Steaks! :-) Danach ein Spaziergang am Strip durch die Kasinos vom Wynn /Encore bis zum Bellagio und wieder zurück. Da wir für Abends verabredet waren und uns noch umziehen mußten, sind wir auf dem Rückweg fast gelaufen! Dann schnell nach Hause, umziehen und wieder in die Stadt, ins MGM. Und wir sind ganz genau auf den allerletzten Drücker dort angekommen. Dort haben wir uns mit einem Bekannten getroffen, der uns mal wieder kostenlos ins „Beachers Madhouse“ gebracht hat. Eine kleine, aber verrückte Disko mit jeweils kleinen Show-Acts alle 20 Minuten. Ein Video dazu hatten wir ja bereits im Februar gepostet. Hier haben wir also den Abend verbracht. Gegen halb 3 sind wir aufgebrochen. Ich habe im Auto mein Disko-Outfit wieder gegen Walking-Outfit und Turnschuhe gewechselt und dann haben wir uns zu Fuß den kompletten unteren Strip angesehen. Patricks Flieger ging schon sehr früh. Er mußte gegen 6.00 Uhr zum Flughafen. Um ca. 5.00 Uhr waren wir endlich zu Hause. Mir haben einfach die Füße gequalmt. Die Jungs haben dann die restliche Stunde noch gequasselt, während ich es vorgezogen habe, etwas zu schlafen, bevor es dann knapp 1 Stunde später wieder zum Flughafen ging.

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Doch der nächste Besuch ließ nicht lange auf sich warten und war ebenfalls eine Art „Abenteuer“. Es ist schon fast grenzwertig, dies überhaupt zu erwähnen, aber der Vollständigkeit halber, kann ich es mir nicht verkneifen. Vor einigen Jahren haben wir bei einem Shooting in Tschechien ein Model kennengelernt und seither losen Kontakt auf Facebook. Diese frug uns nun, ob sie bei uns in Las Vegas übernachten könne für einige Tage. Ok, dachten wir, warum nicht. Dann wurde es anstatt sie alleine auch noch plus 2 Freundinnen und aus 1-2 Tagen wurden 4 oder 5. Mir war das alles schon fast egal, da ich während der ganzen Zeit wieder arbeiten mußte – auf einer Rodeo-Messe und zwar quasi für „einen alten Bekannten“ an einem Messestand. Die folgenden Ereignisse sind eine komplette Erzählung wert, allerdings nicht hier – das sprengt den Rahmen. Daher nur ganz kurz die Zusammenfassung. Letztendlich haben 2 Mädels bei uns übernachtet, Swen hat sie nicht nur vom Flughafen abgeholt, sondern auch die ganzen Tag hin- und her chauffiert. Zum Einkaufen, zu Shootings, für Sight-Seeing. Dabei haben die Mädels es geschafft, sich so unmöglich aufzuführen, dass nach einiger Zeit sogar Swen die Hutschnur geplatzt ist und er ihnen sehr nahe gelegt hat, die verbleibende restliche Übernachtung doch besser in einem Hotel zu verbringen.

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So muss man manchmal vielleicht auch weniger gute Erfahrungen machen. Passiert. Eine umso bessere Erfahrung war allerdings dann unser Halloween-Fest. Darauf haben wir uns schon lange gefreut. Wir haben uns auch dieses Jahr wieder tolle Kostüme besorgt im Partnerlook: ich war ein Drachen und Swen der „Drachentöter“ :-)Allerdings waren unsere beiden Kostüme etwas „knapp“ bzw. klein, so dass wir uns einiges runterhungern mußten, um überhaupt reinzupassen. Aber es hat sich gelohnt. Bereits Mittwochs haben wir das lange Halloween-Wochenende eingeläutet. In einer tollen Disko, dem „Surrender“ war abends wieder ein Kostüm-Wettbewerb. Das ist jedes Jahr ein Highlight. Eine super Disko, tolle Musik und dann noch grandiose Kostüme! (und Eintritt natürlich wieder kostenlos) :-) Am Donnerstag war dann die jährliche Halloween-Party in unserem Haus. Und unsere Hausverwaltung hat sich mal wieder übertroffen. Es war alles wieder so toll geschmückt! Es gab ein schönes Buffet und Getränke für alle, einen DJ mit guter Musik und eine „Fotobooth“ (quasi eine Fotobude) – in der wir alle verrückte Schnappschüsse mit unseren Nachbarn machen konnten. Wieder mal ein rundum gelungener Abend.

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Und so wäre es eigentlich das ganze Wochenende weitergegangen. Doch ganz unerwartet bekam Swen für Freitag, Samstag und Sonntag einen tollen Auftrag. Direkt in dem neuen Kasino gegenüber, in dem wir neuerdings so oft und gerne sind, sollte Swen 3 Nächte lang in einem der Nightclubs filmen. Solche Jobs könnte Swen alle Tage machen. Das war genau nach seinem Geschmack!

Und wie Ihr an der Menge von Text und Fotos seht, ging damit auch ein weiterer ereignisreicher Monat zu Ende. :-)

Liebe Grüße und Frohe Weihnachten!
Michaela und Swen

Dec
18

Nachtrag September

Hallo Regen!

Wir sind jetzt heute seit 10 Tagen wieder in Deutschland. Und davon hat es sage und schreibe 9 Tage geregnet! Unglaublich! Wenn es wenigstens so richtig heftig regnen würde, das wäre dann ja schon fast ein Schauspiel, das ich mir gerne vom Fenster anschauen würde, aber nein, es ist einfach nur permanent nass und nieselt, wobei der Wind einem den Nieselregen waagerecht ins Gesicht bläst. Und weiße Weihnacht wird es wohl auch nicht geben. Schade. Aber drinnen ist es umso gemütlicher und wir futtern uns so langsam durch alle unsere Lieblingsgerichte und Speisen durch, die wir ein wenig vermisst haben …

So langsam bezweifele ich, dass ich auch noch den Oktober und November schaffe, aber hier ist nun erst einmal der September 2014 in Las Vegas:

Und wie bereits erwähnt war diesen September eine Menge los. Wir hatten unser 5-jähriges Jubiläum in den USA. Am 24.09.2009 sind wir am Flughafen Los Angeles eingewandert! Was für ein Abenteuer seitdem!!! Auch dies ist wirklich unglaublich. Und wir genießen jeden Moment!

Schnappschüsse dieser Momente versuche ich hier festzuhalten, aber die chronologische Reihenfolge der Ereignisse im September ist mir jetzt bereits verloren gegangen. Auf jeden Fall haben wir einen ganz fantastischen Tag am See verbracht! Hier haben wir zwar auch ein Shooting gemacht (also gearbeitet), aber dennoch war der Tag einfach grandios. Es war unser einziger Tag am Lake Mead für dieses Jahr (Jet-Ski-Fahren einmal abgesehen). Wir haben uns mit dem Auto offroad eine schöne einsame Stelle gesucht und dort den ganzen Tag keine Menschenseele gesehen außer uns. Das Wetter und die Wassertemperatur waren einfach nur perfekt! Wir haben es stundenlang im See ausgehalten. Das Wasser war total schön klar und es war herrlich zum Schwimmen und Sonnen … Und natürlich die Landschaft am See und drum herum. Auf dem Rückweg sind wir noch ein wenig durch den Nationalpark gefahren und Swen hat dort endlich mal wieder seine Drohne ausprobiert und von diesem kleinen Probeflug auch ein kurzes Video gemacht.

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Der September war auch viel Arbeit. Neben meinem 2-Tage-pro-Woche-Job in einer deutschen Agentur für Reisen und „Heiraten in Las Vegas“ hatte ich auch 4 Messen. Die erste war eine Elektronikmesse, dann die Mr. Olympia (eine Bodybuilding-Messe), eine Auto-Auktion (Barrett-Jackson) und eine Gaming-Messe, auf der Spielautomaten vorgestellt wurden. Alleine die Abwechslung in der Arbeit macht unser Leben nie langweilig. Auf der Mr. Olympia konnte ich Swen über unseren Messestand ebenfalls eine kostenlose Eintrittskarte besorgen, ebenso wie auf der Auto-Auktion. Das ist natürlich auch für Swen als Besucher toll. Es gab viel zu sehen auf beiden Messen, daher hier ein paar Eindrücke. Auf der letzten Messe im September, der Gaming-Messe, war ich –gemeinsam mit meinen Kolleginnen- als Wildtiere verkleidet. Es gab ein Nashorn, einen Leopard, einen Elefanten, einen Löwen und mich – der Büffel! :-)

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Das wichtigste Ereignis jeden Septembers schlechthin ist natürlich Swens Geburtstag! Aber wir haben eigentlich nicht wirklich gefeiert – nur lecker gefrühstückt und später noch leckerer auswärts gegessen, in einem von Swens Lieblingsrestaurants. Und zwischendurch hat sich Swen Geschenke ausgesucht – in diesem Fall ein neues Motorrad. Aber er hat nicht exakt dazu gesagt, in welchem JAHR er es sich wünscht! :-D

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Das nächste „Event“ war eigentlich hauptsächlich Zufall. Beim Spazierengehen am Strip haben wir gesehen, dass einer unserer Lieblings-DJ’s und derzeit wahrscheinlich der bekannteste DJ und Muiskproduzent, der ständig in den Top 10 der Charts ist, David Guetta, in einem unserer Lieblings-Clubs, dem „XS“ im Encore Kasino auflegt. Der Eintritt für zahlende Gäste bei so einem Top-DJ liegt normalerweise bei 50 USD für Frauen und ca. 75-100 USD für Männer. Aber es war ein Sonntag. Und sonntags ist der Eintritt für „Einheimische“ hier oft kostenlos. Aber natürlich ist das nicht „Offiziell“ und es gibt kein „Anrecht“ darauf – erst recht nicht, wenn so ein Top-Event ist. Aber wir haben es einfach mal versucht, nett aufgetakelt und in die Schlange gestellt. Bald kam dann auch ein „Bouncer“ (Türsteher quasi), hat die Ausweise kontrolliert und uns dann an den Anfang der Schlange gewunken. Dadurch haben wir mindestens noch weitere 45 Minuten Wartezeit in der Schlange gut gemacht. Und als wir dann an der Kasse unsere Ausweise zeigten, mußten wir tatsächlich noch nicht einmal etwas bezahlen! Wow! Dabei ist dieser Club der angesagteste und mit der teuerste Club der Stadt! Und David Guetta war einfach nur cool! Es hat sich gelohnt, diesen DJ einmal live zu sehen. Der Musik und die Stimmung waren einfach nur genial!

Die nächste Party ließ nicht lange auf sich warten. Unsere Hausverwaltung lud uns alle zu einem Event im gegenüberliegenden neuen Kasino „SLS“ ein und dort auch in einer Disko. Es gab Häppchen und kostenlose Getränke für alle „Hausbewohner“ und auch hier haben wir nett gefeiert! Ach je, da fällt mir ein, aus dem Feiern sind wir ja fast gar nicht wieder herausgekommen, denn auch unsere Freunde aus Los Angeles waren zu Besuch im September für ein Wochenende und wie es der Tradition entspricht, müssen wir ordentlich mit ihnen Party machen … :-) Oh je, ich habe mir bald ziemlich leid getan und Ende September geschworen, dass ich jetzt für einen ganzen Monat keinen Alkohol mehr trinke – das nächste Mal dann erst wieder Halloween, Ende Oktober. Mir hat es für einen ganzen Monat gereicht! :p

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Las Vegas verwöhnt uns so gut. Das ist schon wirklich unglaublich. Als nächstes hatten wir 2 kostenlose Übernachtungen SLS-Kasino (das „Neue“ gegenüber, wo wir auch vorher bereits ausgiebig bei mehreren Anlässen gefeiert haben). Die Zimmer waren ganz nett und hatten jeweils Ausblick nach hinten auf unser das High-Rise, wo wir wohnen. Die Restaurants und die Atmosphäre in dem Kasino sind auch ganz toll. Und als Sahnehäubchen obendrauf durften wir in einem Restaurant unserer Wahl dann auch kostenlos essen! Allerdings kannten die Swen noch nicht. Wir haben uns das Pizza-Restaurant ausgesucht und 3 Pizzen, 2 Vorspeisen (Hackfleischbällchen in Tomatensauce), einen Salat und Getränke bestellt und keinen Cent dafür bezahlt! :-)

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Das war also unser September, frei nach einem Song unseres Lieblings-DJs David Guetta: „Work hard – Play hard“ (feste arbeiten – Feste feiern) … :-)

Demnach wäre das Motto für unseren derzeitigen Deutschland-Aufenthalt: feste essen! :-)

In diesem Sinne,
Eure Michaela

P.S: Apropos “feste essen”: das hat sich wohl auch Floyd Mayweather gedacht, als er am Strip in Las Vegas im “Fatburger” Essen war. Dabei wurde stilgemäß mit 3 Rolls Royce vorgefahren und dem kompletten Entourage (Gefolge). Auch für Las Vegas Verhältnisse ein schon sehr merkwürdiger Anblick vor dem Fast-Food-Restaurant :-) Denn immerhin ist der Boxer Floyd Mayweather derzeit der bestbezahlte Sportler der Welt.

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Dec
10

Nachtrag August

Hallo good old Germany,

mittlerweile sind wir in Deutschland angekommen. Und wie schon vorausgesehen, am Tag unseres Abflugs in Las Vegas waren es 19°C und strahlender Sonnenschein. Wir sind in T-Shirt und kurzen Hosen rumgelaufen, denn in der Sonne war es sogar richtig heiß! Unser Flug war solala, immerhin sind wir angekommen. Auf der Zugfahrt von Frankfurt nach Aachen waren wir dann erst einmal ganz erstaunt, dass es nicht regnet und die schönen grünen, grasbewachsenen Hügel und Wälder um uns herum waren schön anzusehen im diesigen Sonnenschein … Doch als der Zug sich Aachen nähert, fängt es natürlich an zu regnen. Typisch! Beim Aussteigen am Bahnhof war es nasskalt und wir haben erst einmal gefroren! Und kaum sind wir zuhause angekommen, fängt es auch schon an zu schneien! :-) Aber leider nur für kurz und nicht von Dauer …

Jetzt aber wieder zurück in den August 2014. Vielleicht schaffe ich es ja noch, das Jahr 2014 im selbigen auch noch fototechnisch für unseren Blog abzuschließen.

Anfang August waren wir auf unsere erste „amerikanische“ Hochzeit eingeladen. Eigentlich war es eine „deutsch-amerikanische“ Hochzeit einer deutschen Freundin, aber die Dimensionen waren sehr amerikanisch. Es gab das volle Programm: der Ort war ein sehr schönes Clubhaus eines ganz feinen Golfclubs in Summerlin; die Hochzeit fand draußen im Garten statt (wie man das aus Hollywood-Filmen kennt) mit weißen Stühlen, Blumengirlanden, einem kleinen weißen Pavillon vorne, wo der Pfarrer das Paar getraut hat. Im Sonnenuntergang wurden dann tolle Fotos gemacht, bevor es drinnen im Clubhouse dann mit dem großen Essen und der nachfolgenden Party weiterging. Für uns als Gäste war dies definitiv auch ein Erlebnis :-)

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Unsere lieben österreichischen Nachbarn waren auch wieder da und im August haben wir einige schöne Sachen unternommen. Beispielsweise waren wir 2 Mal gemeinsam am Lake Mead Jet-Ski fahren. Das hat einen Heiden-Spaß gemacht! Und natürlich waren danach immer hungrig und sind lecker gemeinsam essen gegangen!

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Mitte August stand die große Eröffnung des „SLS“Kasinos an. Das ist das alte „Sahara“-Kasino, das quasi gegenüber unserem High-Rises steht. Nun haben wir also ein ganz neu renoviertes, umgebautes und schickes Kasino direkt vor der Haustür. Dementsprechend gespannt waren wir (wir und unsere Nachbarn) natürlich alle. Und umso erfreuter, als wir die Gelegenheit bekamen, vor der großen Eröffnung das Kasino an 3 verschiedenen Tag vorher einmal auszuprobieren. Diese Ehre wurde nur Angestellten und deren Familien und anderen eingeladenen Gästen zu teil. An diesen 3 Tagen wurde der „normale“ Kasino-Alltag geprobt im quasi „Live-Betrieb“ – allerdings ohne den Fluß von Geld. D.h. die Gäste erhielten Gutscheine und konnten dann kostenlos alles im Kasino ausprobieren. Restaurants, Diskos, Bars … Und wir waren (und sind) begeistert. Es ist ein schönes Kasino mit vielen verschiedenen Restaurants und Diskos – und alles direkt um die Ecke! Und mit unseren Nachbarn haben wir gut gefeiert! Am Tag der eigentlichen Eröffnung für die Öffentlichkeit war für uns also eigentlich alles schon bekannt, gesehen und ausprobiert. Wir waren dennoch bei der Eröffnung anwesend, alleine schon der Zeremonie wegen und des tollen Feuerwerks!

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Ende August war dann auch die Verleihung der „Emmy-Awards“ in Los Angeles. Das ist quasi die „Oskar-Verleihung“ für Serien. Und eine Freundin hat uns eingeladen, dieses Event bei Ihr zu feiern. Sie hat dafür extra einen „roten Teppich“ ausgerollt und Häppchen zum Thema des Abends kreiert. Es gab: English Tea Sandwiches (mit Gurken) zu Ehren der Serie „Downtown Abbey“, „Mad Men“ Martinis (mit Kartoffelsalat gefüllte Martinigläser), Teufels-Drachen-Eier für die Serie „Game of Thrones“, „Blut-Champagner“, „Blue Crystal“ è (Breaking Bad), Orangen in schwarzer Schokolade è „Orange ist he new black“ … und so weiter! Ich mußte das einfach erwähnen, weil ich die Kreativität und Mühe meiner Freundin dafür echt bemerkenswert fand!

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So verging auch der August sehr schnell und sehr vergnüglich und hat viele schöne Erinnerungen hinterlassen …

Doch das ist alles noch gar nichts zu den sehr geschäftigen Monaten September und Oktober. In diesen Monaten ist so viel passiert und sind so viele Fotos entstanden, dass es mir schon fast davor graut … :-)

Liebe Grüße!
Michaela

Dec
04

Nachtrag Juli

Hallo Deutschland!

Wir müssen nur noch 3 Mal schlafen, dann sind wir auch unterwegs! In der Zwischenzeit hat sich hier in Las Vegas, „Deutschland-Wetter“ eingefunden, damit wir uns schon einmal daran gewöhnen können. Na ja, fast zumindest. Es ist nicht wirklich kalt, aber es regnet und ist sehr nebelig. Seit Dienstag läßt sich die Sonne kaum noch blicken … Aber ich wette, wenn wir abfliegen am Sonntag, verhöhnt uns das Wetter mit strahlendem Sonnenschein bei 20°C! :-)

Erst einmal kommt hier aber nun der Juli: Unser Freund Randy aus Chicago war wieder zur Besuch, wie fast jedes Jahr zum Nationalfeiertag. Ich mußte zwar arbeiten, aber die beiden Jungs haben den 4. Juli zusammen gefeiert. Wie jedes Jahr gab es ein tolles Feuerwerk vor dem Caesars Palace!

An einem der nächsten Tag waren wir mit Randy im Buffet des Caesars Palace essen. Dieses Buffet ist das Beste der Stadt – einfach unglaublich! (Aber das habe ich wohl schon ein paar Mal hier erwähnt) ;-) Danach hat uns Randy eingeladen, mit ihm noch eine Runde auf dem Highroller, dem Riesenrad, zu fahren. Für uns war es jetzt das 2. Mal. Dieses Mal haben wir es einmal tagsüber ausprobiert. Vom Zeitpunkt her war der Sonnenuntergang letztes Mal aber eindeutig besser. Dennoch haben wir einige tolle Fotos gemacht! :-)

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Den Rest des Abends haben wir dann gemeinsam am Strip verbracht …

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Ebenfalls im Juli haben wir auch ENDLICH unser Auto wiederbekommen! Swen war zwar immer noch nicht 100% zufrieden mit dem Endzustand, aber mittlerweile so glücklich wieder sein eigenes Auto zu fahren, dass er darüber hinweg gesehen hat. Das Auto war ganze 6 Wochen in der Werkstatt. Wir haben etliche Male den Anruf erhalten: So, jetzt ist es fertig und kann abgeholt werden. Und wenn wir dann bei der Werkstatt waren, haben wir wieder etwas gefunden, was entweder NOCH NICHT repariert war ODER etwas, dass die Werkstatt mittlerweile kaputt bekommen hat! Diese Werkstatt-Erfahrung war wirklich unglaublich. Sie waren etliche Male nicht in der Lage, gewisse Dinge zu reparieren. Beispielsweise war die Seilwinde kaputt, mit der das Auto original vom Werk her ausgestattet ist. Das ginge nicht auf Garantie (obwohl es ein Originalteil ist). Na gut. 1. Versuch, es zu reparieren. Es läge an der Fernbedienung. Also, wurde eine neue Fernbedienung bestellt, die wir dann natürlich auch bezahlen mußten. Diese lag dann beim 1. Versuch der Abholung im Auto, im Karton. Auf dem Hof der Werkstatt haben wir diese dann auch sofort einmal ausprobiert. Und? Natürlich funktionierte die Seilwinde immer noch nicht. Das peinliche dabei ist, warum bestellt die Werkstatt ein Ersatzteil und testet es dann noch nicht einmal? Wer arbeitet so? Swen hat dem Meister in der Werkstatt dann erklärt, warum es nicht SEIN kann, dass das Problem an der Fernbedienung liegt. Und natürlich wollten wir unser Geld zurück. Beim 2. Reparaturversuch hieß es dann, ein Teil im Motor der Seilwinde ist kaputt. Daher muss der komplette Motor ausgetauscht werden, koste knapp 2.500 USD. Wie bitte??? Denkt sich Swen und verzichtet dankend. Letztendlich hat Swen die Seilwinde dann selber später zuhause repariert und zwar mit einem Ersatzteil für ganze 2,50 USD!!! Dann haben sie während der Reparatur, die Lüftungsschächte kaputtgemacht und uns das Auto ohne einen Pieps zu sagen, wieder hingestellt (als ob Swen das nicht sofort merken würde!). Jetzt beim letzten Mal Abholen, haben sie bei der Reparatur das Nummernschild vorne abgeschraubt und VERLOREN! Ja, richtig, es war komplett weg, inklusive Halter. Ich könnte mich an dieser Stelle ausgiebig darüber auslassen, WAS alles GENAU schief gelaufen ist und wie dämlich die Werkstatt sich die ganze Zeit angestellt hat, aber das würde den Rahmen wohl sprengen. Letztendlich hat Swen sein Auto ja nun endlich wieder!

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Nebenbei haben wir im Juli noch etliche Shootings gemacht und ich war zum ersten Mal mit Swen gemeinsam in Downtown beim Stadtfest (quasi). Hier gibt es einigen Trödel, viel verrückte Kunst und natürlich Fressbuden … :-)

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So oft wir konnten, haben wir auch Zeit an unserem wunderschönen Pool verbracht. Im heißesten Monat des Sommers ist es das Beste, was man in Las Vegas machen kann … :-)

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Liebe Grüße!
Michaela

Dec
01

Nachtrag Juni

Hallo Dezember!

Wir hoffen, Ihr hattet alle ein schönes 1. Adventswochenende! Unser Wochenende war toll! Wir haben den Samstag und Sonntag jeweils mit Freunden bei uns verbracht. Und nebenbei haben wir dennoch auch fleißig gearbeitet.

Arbeit (wenn auch unbezahlte) ist zum Beispiel auch von Swens hunderten Fotos, die herauszusuchen, die wir behalten möchten. Hier nun unsere Auswahl für Juni:

Der Juni war ebenfalls ein sehr schöner und geschäftiger Monat. Das Wetter war natürlich herrlich, keine Frage. Und wir hatten einige ungewöhnliche Jobs sowie schöne Events.

Anfang Juni hatte Swen den Auftrag, ein Event von „Renault“ Italien fotografisch festzuhalten. Eine Gruppe auserwählter Manager hatte eine Reise in die USA gewonnen mit einer Art „Rallye“ durch verschiedene Städte. Krönender Abschluß der Tour war Las Vegas. Nach dem die Gruppe einen Hubschrauberrundflug erlebt hatte, wurde sie mit Bussen abgeholt und in eine alte Westernstadt im Red Rock Canyon gebracht (Bonnie Springs). Davon hatten wir zwar schon gehört, waren aber noch nie da. Die komplette Westernstadt war reserviert für das private Event. Für die Manager gab es kleine Shows (Schieß-Duelle, eine „Galgen“-Hinrichtung (des Chefs – sehr guter Humor der Italiener), Westernmusik, Bullenreiten, Hufeisen-Werfen, Tänze und alles, was die kleine Westernstadt sonst noch so zu bieten hat, wie z. B. das Wachsmuseum, die Miene, etc). Und natürlich gab es viel Getränke und gutes Essen. Stilgerecht wurde draußen gegrillt (und drinnen gegessen) in einer schönen rustikalen Umgebung. Es war ein tolles Event und alle hatten Spaß – Wir auch! Swen hat alle fleißig fotografiert und am Ende haben wir als Erinnerung für jeden Manager Fotos ausgedruckt zum Mitnehmen.

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Kurz darauf waren wir eingeladen auf das 15jährige Firmenjubiläum von Freunden. Sie haben uns lecker zum Essen ausgeführt! Und in kleinstem Kreis (Swen, ich und noch eine Freundin) haben wir dann auch noch den Rest der Nacht durchgemacht. Ich kann nur sagen: armer Swen, armer Taxifahrer, arme Füße und armer Kopf am nächsten Tag … ;-)

Eine Woche später war dann mein Geburtstag. Wenn es nach mir geht, probiere ich ja gerne immer wieder neue Sachen aus. Und da es an diesem Tag völlig nach mir ging, sind wir in ein Steak-Restaurant, von dem ich schon viel gehört habe und schon immer einmal reinwollte (Golden Steer). Oh je, was für eine derbe Enttäuschung. Vor allen Dingen für das Geld. Es war noch nicht einmal durchschnittlich, so dass man gedachte hätte: „Na ja. War ok, aber nicht der Rede wert.“ Nein, es war leider echt nicht gut. Aber egal. Swen hatte glücklicherweise eh keinen großen Hunger … ;-) Aber vielleicht lag das alles ja daran, dass mein Geburtstag dieses Jahr auf einen Freitag fiel (der 13.!) und zusätzlich auch noch Vollmond war. Das ist angeblich sehr selten. Das nächste Mal, dass ein Vollmond auf einen Freitag, den 13. Fällt, wird im Jahre 2049 sein.

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Auch sonst hielt der Juni neben den üblichen langweiligen und nicht sonderlich nennenswerten Arbeiten, auch noch weitere sehr lustige Jobs für uns bereit. Gemeinsam haben wir mehrere Drehtage für „Mall Cop 2“ (Die Fortsetzung von „Der Kaufhaus-Cop“) mit Kevin James (dem Hauptdarsteller von “King of Queens) verbracht. Gedreht wurde der ganze Film in den Kasinos „Wynn“ und „Encore“. Es war toll am Set eines „Hollywood“-Films dabei sein zu können. Man bekommt alles mit, was um den Film herum passiert, am Set und hinter den Kulissen, die ganze Kameratechnik und wie die Filme gemacht werden (auch wenn sich der Aufwand für diesen Film hollywood-technisch in Grenzen hielt). Aber es war sehr spaßig. Die Leute am Set waren alle sehr lustig. Da unsere Anwesenheit an allen Drehtagen 8 Stunden überschritten hat, wurden wir auch noch hervorragend verköstigt am Wynn-Buffet (soviel man Essen konnte!) … :-) Der Film kommt im April 2015 ins Kino – vielleicht entdeckt Ihr uns ja im Film! Swen ist mehrmals sehr gekonnt durchs Bild gelaufen … :-D

Dann hatte ich noch 2 „verrückte“ Gigs – einer davon beinhaltete, dass ich in einem „Show-Girl-Kostüm“ mit einem privaten Bus eine Gruppe Touristen vom Flughafen abholen mußte und bei einem anderen Job war mir eigentlich nicht wirklich klar, was meine Aufgabe sein sollte und bei welchem Event. Vor Ort hat sich dann herausgestellt, dass das Event die Verleihung der „National Hockey-Awards“ war – eine ganz berühmte Preisverleihung für Eishockey-Mannschaften und –Spieler. Es gab einen Bereich mit „Rotem Teppich“ und etliche Absperrungen hinter denen die Fans schon Stunden vorher Schlange standen, um einen Blick auf Ihre Stars zu werfen. Der erste Teil meines Jobs bestand darin, mit einem mir zugewiesenen Eishockey-Spieler über den roten Teppich zu laufen und sein Namensschild zu halten (von einer Kamera und einem Interview zum nächsten) und dafür zu sorgen, dass alles flüssig weiterging. Der nächste Teil des Jobs war dann noch viel lustiger. Ich (sowie einige andere) mußte im Theater dafür sorgen, dass es keine leeren Sitze gab. Die Preisverleihung wurde begleitet von Showeinlagen von berühmten Bands und Komikern sowie allerlei Reden von Promis (ähnlich wie eine Oscarverleihung). Das Ganze wurde im Fernsehen live übertragen und da sähe es ja nicht gut aus, wenn im Publikum leere Sitze zu sehen wären. Mein Platz, den ich zu „besetzen“ hatte, war direkt in der 1. Reihe, in der Mitte, zwischen Colin Hanks (dem Sohn von Tom Hanks) und dem Schauspieler Eric Stonestreet (aus der US-Serie „Modern Family“). Ja, es ist ein harter Job, aber einer muss ihn ja machen …! :-D Glücklicherweise konnte ich Swen noch auf den allerletzten Drücker anrufen und ihm sagen, was eigentlich hier passiert und ihn bitten, das Ganze aufzunehmen. Nur leider haben wir gar keinen Videorekorder, also hat Swen den Fernseher abgefilmt (Not macht erfinderisch und glücklicherweise haben wir ja tolle Videokameras!!!) :-)

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Leider gibt es solche „Jobs“ viel zu selten. Ich könnte mich da wirklich dran gewöhnen! :-)

Aber wie Ihr wieder seht, uns kann es gar nicht langweilig werden in Las Vegas. Die Zeit verfliegt von einem Event zum nächsten und ständig steht etwas Neues und Interessantes an. Diese Stadt ist einfach unglaublich!!!

Liebe Grüße!
Michaela

Nov
29

Memorial Day (Nachtrag von Mai)

Und schon wieder Hallo,

mein drittes Update im November – das ist ja fast Rekord ;-) Wie Ihr seht, gebe ich jetzt richtig Gas …

Gabi und Reiner sind am 20.05. geflogen. Für den Mai blieben uns dann ja nur noch 10 Tage. In dieser Zeit habe ich fleißig gearbeitet (wie auch die meiste Zeit während des Besuchs) und wir haben versucht, wieder ein bißchen Normalität in unseren Alltag zu bringen und viele liegengebliebene Dinge aufzuholen.

Aber der nächste amerikanische Feiertag stand dann auch schon wieder an: am 26.05. war Memorial Day (Gedenktag zu Ehren der im Krieg Gefallenen). Im Gegensatz zu den Nationalen Feiertagen in Deutschland, die immer auf ein bestimmtes Datum fallen, werden die Feiertage in den USA flexible gelegt. Meistens auf einen Montag, um sicherzustellen, dass die meisten Arbeitnehmer auch tatsächlich einen freien Tag erhalten und damit ein langes Wochenende. Wir waren für den Sonntag eingeladen, in das kleine Ferienhaus unserer deutschen Freunde am Mount Charleston, genauer gesagt in den „Kyle Canyon“. Hier waren wir noch nie. Wir sehen und erleben also immer wieder etwas Neues. Der Kyle Canyon ist ein Tal am Mount Charleston mit einem süßen kleinen Ort. Der Weg dorthin hat uns sehr an eine deutsche Landschaft erinnert. Kaum ging es Richtung Berg hoch, wurde es immer grüner um uns, es gab Wiesen und freilaufende Esel und Pferde (!!!). Es war ein herrlicher Tag mit bestem Wetter und viel guter Gesellschaft und gutem Essen. Doch um uns das Essen zu verdienen, haben wir erst einmal eine kleine Wanderung den Berg hinauf gemacht. Die ganze Gegend war wirklich sehr schön! Wir sind nett in einer kleinen Gruppe gewandert. Wieder zurück am Ferienhaus durften wir uns dann alle mit einem kühlen Bierchen belohnen und es wurde gegrillt bis in den Abend!

Auf dem Rückweg haben wir dann noch kurz in der Wüste angehalten, damit Swen mit den letzten Sonnenstrahlen noch ein wenig seine neue Drohne ausprobieren konnte …

Was für ein schöner und rumdum gelungener Tag! :-)

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So, das war es jetzt aber auch aus dem Mai. Versprochen! :-) Wir wünschen Euch allen ein ganz gemütliches, beschauliches 1. Adventswochenende. Es ist immer wieder unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Hier in Las Vegas ist an Advent noch gar nicht zu denken. Mit 22°C draußen ist es richtig schön warm.

In fast 1 Woche sind wir wieder in Deutschland. Wir freuen uns drauf!

Liebe Grüße,
Michaela :-)

Nov
27

Nachtrag Mai, Teil 4

Happy Thanksgiving (Frohes Erntedankfest) aus Las Vegas!

Thanksgiving ist vielleicht sogar der größte Feiertag in den USA (wird noch mehr und ausgiebiger gefeiert als Weihnachten). Auch heute waren die Straßen wieder wie leer gefegt! Es war ein sehr, sehr ungewöhnlicher Anblick für Las Vegas. Straßen leer, keine Geschäfte geöffnet; sogar alle Fast-Food-Ketten waren geschlossen. Es gab einige Restaurants, die geöffnet waren und da standen die Leute Schlange bis zur Tür hinaus. Am Strip (also in unserer näheren Umgebung) war es natürlich etwas geschäftiger. Wir waren zwar auf 2 verschiedene „Truthahn“-Essen eingeladen – aber wir wollten lieber unserer eigenen Tradition frönen und stattdessen eine große Pizza essen. Allerdings haben wir heute keinen Pizzaladen gefunden, der geöffnet war. Also mußten wir dann doch ins Restaurant … :-)

So, hier dann noch eine kurze Zusammenfassung unserer letzten gemeinsamen Woche mit Gabi und Reiner im Mai. Nach unserem Ausflug in die Kälte hatten wir noch knapp eine Woche in Las Vegas. Die haben die beiden Urlauber hauptsächlich wieder zum Aufwärmen gebraucht. Pool, Sonne, Fitness-Studio und lecker Essen gehen … Am Wochenende haben wir dann noch einmal eine kleine Wanderung unternommen mit einigen Freunden. Aber hier sind wir von einem Extrem ins andere geraten: In Vegas ist es mittlerweile fast schon zu heiß geworden für solche Outdoor-Aktivitäten! Die Wanderung war gar nicht lange, hat aber völlig gereicht. Unsere Köpfe (besonders Einer!) haben geglüht! Und –oh Schreck- Gabis Hände waren völlig blau angelaufen!!! Wir haben uns schon ernsthafte Sorgen gemacht bis wir festgestellt haben, dass die Wasserflasche vor lauter Schwitzen so abgefärbt hat … :-D Danach haben wir uns gemütlich bei einem kühlen Bierchen abgekühlt.

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An unseren letzten gemeinsamen Tagen in Las Vegas haben wir es dann so richtig krachen lassen und sie komplett ausgenutzt und genossen! Nach der Wanderung am Samstag haben wir uns am Sonntag dann am Strip die Füße wund gelaufen: bei Tag, bei Nacht, drinnen in den Kasinos und draußen. Begonnen haben wir im Flamingo am Buffet. Dort haben wir ausführlich gebruncht mit Champagner! :-) Dann erst einmal einige Kalorien abgelaufen. Genau passend zum Sonnenuntergang sind wir dann auf den Highroller – das neue Riesenrad in Las Vegas! Unser 1. Mal! Die Uhrzeit war perfekt. Wir haben teilweise den Sonnenuntergang sowie die Dunkelheit über dem Strip erlebt. Wie langsam das letzte Tageslicht erlischt und der Strip mit all seinen Lampen in seinem eigenen Licht erstrahlt. Vom Riesenrad aus konnten wir auch kurz eine Fontänen-Show am Bellagio sehen. Es war super! Das hat uns allen so gut gefallen, dass wir auch so gleich den Eifelturm am Paris bestiegen sind. Auch hier waren wir noch nie. Das Erlebnis war ein völlig anderes. Man steht auf einer abgezäunten offenen Aussichtsplattform anstatt sich in einer schwebenden Kugel zu bewegen mit Rundumblick. Aber die Aussicht von hier war ebenfalls fantastisch! Aber auch dann hatten wir noch nicht genug und sind abschließend noch einmal in die Fremont-Street gefahren … :-)

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Am Montag, den 19.05. hatten wir dann ein bombastisches Abschluss-Essen am Caesars Buffet mit unseren Nachbarn. Das Buffet hier ist einfach grandios und wir haben uns wieder kugelrund gegessen! Abends sind wir dann zu Fuß in die Show „Raiding the Rock Vault“ gegangen, die bei uns im gegenüberliegenden Kasino (LVH – früher Hilton) stattfindet. Und nach der Show haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen bei einer Runde Pool-Billard.

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Und am nächsten Tag war es dann soweit: Abreise :-( Wir haben noch lecker zusammen gefrühstückt, dann Koffer packen und ab zum Flughafen. Schade. So schnell gehen 3 Wochen rum … :-( Aber wir freuen uns schon auf das nächste Mal! :-)

Derweil, liebe Grüße aus Las Vegas
und Happy Thanksgiving :-)

Nov
23

Nachtrag Mai, Teil 3

Hallo November!

Wo ist die Zeit nur wieder hin? Verflogen. Der Sinn eines Blogs besteht ja nun eigentlich darin, diesen regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Demgemäß ist dies hier also kein Blog mehr. Ich schaffe es neben allen anderen Dingen mit höherer Priorität einfach nicht mehr, regelmäßig unsere Fotos zu bearbeiten und dann auch noch einen kleinen Text dazu zu schreiben für diese Seite. Aber noch geben wir es nicht ganz auf. Die Fotos müssen sowieso einmal durchgegangen werden und jetzt zur bereits kühleren Jahreszeit konnte ich tatsächlich ein paar Abende opfern … Nun geht es also wieder weiter mit Fotos aus dem Mai, als Gabi und Reiner uns hier in Las Vegas besuchten.

Nach einiger Zeit Eingewöhnung an Las Vegas und das schöne warme Wetter hier mit regelmäßigen Pool-Besuchen und entsprechender Vor-Bräune begaben wir uns also am frühen Morgen von Muttertag (Sonntag, den 11.05.) auf eine kleine und leider nur kurze Reise. Uns standen nur 3 Tage mit 2 Übernachtungen zur Verfügung. Weit konnte dieser Ausflug also nicht gehen. Aber das ist bei Swens Fähigkeit Kilometer bzw. Meilen abzuspulen, relativ. Die erste Übernachtung hatten wir in Moab, Utah. 736km von Las Vegas entfernt, bei normalem Verkehr ca. 6,5 Stunden. Aber es kam alles ganz anders als geplant …

Aber fangen wir ganz vorne an: Anders als geplant, mußten wir mit einem Leihwagen auf die Reise gehen. Unser Auto befand sich in der Werkstatt. Bei einer Routine-Inspektion mußten einige Teile auf Garantie ausgetauscht werden. Und diese Aktion dauerte länger als geplant (wie sich im Nachhinein herausstellte knapp 6 Wochen!). In dieser Zeit stellte uns unsere Werkstatt einen Leihwagen (den wir uns nicht aussuchten konnten). Also war unser Gefährt für diese Reise ein kleiner Dodge Dart mit Sommerreifen.

Im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr, wieviel länger wir für die knapp 750km tatsächlich gebraucht haben. Aber es überraschte uns aus heiterem Himmel ein völliges Wetter- und Verkehrschaos. Im immer gleichbleibenden Las Vegas hatten wir uns um „Wetter“ keine Gedanken gemacht. Und so fuhren wir aus Las Vegas los. Je weiter wir nach Norden kamen, desto kälter wurde es. Der Himmel war grau. Zuerst regnete es, dann später ging es in Schnee über. Die Landschaft um uns herum wurde immer grauer, nebliger und bald konnte man kaum noch etwas sehen. Auch unsere lieben Mitreisenden auf dem Freeway waren wohl ebenso überrascht, denn diese landeten in regelmäßigen Abständen im Graben neben der Straße. Ich habe noch nie eine Fahrt erlebt, wo wir so viele Unfälle auf einer Strecke in kürzester Zeit gesehen haben. Autos standen am Straßenrand oder lagen im Graben, LKW’s waren umgekippt auf dem Freeway und es gab mehr oder weniger schwere Auffahrunfälle. Unzählige. Der Schneesturm hatte auch Ortschaften lahmgelegt. Als wir in St. George Tanken wollten, waren die meisten Tankstellen geschlossen, weil der halbe Ort keinen Strom mehr hatte. Beim Aussteigen aus dem Auto standen wir knöcheltief im Schnee! Weder hatte unser Leihwagen Winterreifen, noch Schneeketten, noch hatten wir in irgendeiner Weise ausreichend warme Kleidung mit. Swen ist aus Las Vegas in kurzer Hose, Turnschuhen und T-Shirt losgefahren. Beim ersten Stopp haben wir das dann direkt einmal geändert und die einzige Jeans aus dem Koffer geholt. Im Laufe des Trips hat Swen seine Pullover dann an Gabi und Reiner verteilt, während er meistens gefroren hat. Ich hatte alle meine T-Shirts, Pullover und Jacken übereinander an und habe immer noch gefroren. Glücklicherweise sind wir aber irgendwann dem Schneechaos entkommen (dank Swens Fahrkünsten), der sich unter Protest irgendwann auf die linke Spur des Freeways manövriert und dann die Berge (denn davon hatten wir einige) mit Vollgas überquert hat (was bei unserem kleinen Leihwagen bedeutete, dass wir so gerade über die Kuppe gekommen sind). Als wir abends in Moab ankamen, lagen hier glücklicherweise nur noch Reste von Schnee. Nach einem guten Abendessen in der lokalen Brauerei begaben wir uns dann auch schon wieder ins Motel.

Aber auch die Zimmerreservierungen sind nicht völlig nach Plan gelaufen. Zwischen Tür und Angel hatte ich in Las Vegas für 2 Übernachtungen jeweils 1 Zimmer gebucht, die ich über unsere Meilengutschriften kostenlos erhalten habe. Das war allerdings immer nur für 1 Zimmer möglich. Es war gedacht, das 2. Zimmer dann noch nachzubuchen (was in den Vorbereitungen irgendwie untergegangen ist). Als wir dann vor Ort nach einem 2. Zimmer fragten, war keines mehr im gleichen Motel verfügbar. Und auch für die nächste Übernachtung im nächsten Ort war nur noch 1 Zimmer frei zu einem horrenden Preis. Also sind wir auf diesem Kurztrip noch näher zusammengerückt und haben mit 4 Personen in 1 Hotelzimmer übernachtet. Die Zimmer waren glücklicherweise jeweils mit 2 Doppelbetten ausgestattet, dennoch eine etwas „unglückliche“ Situation.

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Am nächsten Morgen ging es dann in den Arches Nationalpark. Auch hier hatte es in den letzten Tagen geschneit, aber davon war kaum noch etwas zu sehen. Dennoch hingen dicke Wolken in der Luft, es war kalt und uns begleitete ein beißender Wind. Wir haben das Beste daraus gemacht und uns so viele Arches angesehen wie möglich. Auf lange Wanderungen haben wir aber auch aufgrund der mangelnden Zeit verzichtet. Einige Straßen des Parks waren auch gesperrt, u.a. wegen Überschwemmungen.

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Gegen Mittag ging es dann weiter in den „Canyonlands Park“, doch auch hier haben wir nur wenig Zeit verbracht, denn auf dem Weg zu unserer weiteren Übernachtung in Page wollten wir vorher noch VOR Sonnenuntergang das Monument Valley besichtigen.

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Ein Restaurantbesuch war den ganzen Tag über nicht drin – schließlich hatten wir keine Zeit. Ein paar Burger auf die Faust mußten reichen. Von Moab aus fuhren wir ca. 2,5 Stunden (237km) zum Monument Valley und haben es tatsächlich geschafft noch vor Sonnenuntergang anzukommen. Um sich das Monument Valley aber richtig ansehen zu können, hat man 1,5 Möglichkeiten: Hauptsächlich versuchen die Indianer einem eine geführte Tour mit Offroad-Bussen zu verkaufen. Wenn man das nicht möchte, muß man sich an der Zahlstation mit dem eigenen Auto „vorbeischmuggeln“ und dann selber auf den Rundkurs gehen (was zwar nicht gerne gesehen, aber geduldet wird). Um aber ihre Touren besser verkaufen zu können, ist der Weg ins Monument Valley mit einem normalen Straßen-Pkw tatsächlich nicht lustig. Es ist eine Schotterpiste mit großen Steinen und unregelmäßigen „Treppen“. Mit unserem Offroad-Truck war dies damals kein Problem, mit unserem Leihwagen jetzt aber schon. Wir sind nur im Schneckentempo vorwärts gekommen und nur unter ständigem Fluchen von Swen. Um den Sonnenuntergang dann vom Plateau aus genießen zu können, sind wir daher auf halber Strecke wieder umgekehrt, sonst hätten wir es von der Zeit nicht geschafft.

Abends sind wir dann weiter nach Page gefahren, 439km und ca. 4,5 Stunden Fahrt.

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Am nächsten Morgen in Page haben wir uns ein wenig den Stausee angesehen und sind dann zum unteren „Antelope Canyon“. Den oberen Canyon haben wir auf einer anderen Reise bereits gesehen. Nun ist es das erste Mal, den unteren Canyon zu besichtigen. Und alles, was wir gehört bzw. gelesen haben, traf zu: Der Canyon ist in der Tat hier im unteren Teil noch viel schöner als weiter oben, allerdings auch etwas schwerer zu begehen. Wir mußten einige Treppen hinunter und wieder hinauf steigen. Aber es hat sich gelohnt! Vor Ort haben wir uns einen Indianer gesucht, der uns 4 alleine dann durch den Canyon geführt hat. Das war eine sehr schöne Tour, wir waren unter uns und unser Führer hat sich viel Zeit genommen uns alles zu zeigen und zu erklären. Der Antelope Canyon ist immer wieder schön!

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Weiter ging es dann zum Horseshoe Bend. Von hier aus hat man einen wundervollen Ausblick auf den Colorado-River, der hier in einer schönen hufeisenförmigen Schleife fließt. Um das optimal fotografieren zu können, mußte Swen ganz schön mit seiner Höhenangst kämpfen, um bis an den Rand des Felsenplateaus zu kriechen für ein Foto, während 300 Meter unter ihm der Colorado unberührt weiter seine Runde fließt …

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Unsere Rückreise nach Las Vegas führte uns dann über den Zion Nationalpark kurz vor Sonnenuntergang. Auch hier konnten wir noch einige schöne Sightseeing-Stops einlegen, bevor dann schließlich die Sonne unterging. Spätabends sind wir dann wieder in Las Vegas angekommen.

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Auf diesem Kurztrip haben wir wieder so viel gesehen! Leider war es ein wenig kalt und zu kurz, daher sind wir viel gefahren und hatten wenig Zeit. Als wir am späten Dienstagabend wieder in Las Vegas ankamen, haben wir uns alle wieder auf Ausschlafen und Wärme gefreut. Gut, dass Gabi und Reiner noch einige Tage Zeit in Las Vegas hatten, um noch zu relaxen und all das zu genießen.

Nun ist es bald so weit: es fehlen noch Fotos von den letzten Tagen des Urlaubs in Las Vegas und unseren Unternehmungen. Und dann kann es in einigen Rundumschlägen mit unserer eigenen Jahresendrallye weitergehen. Mal sehen, ob wir es noch schaffen bis Ende des Jahres die ganzen letzten Monate noch aufzuholen?! :-)

Liebe Grüße,
Michaela

Aug
27

Nachtrag Mai, Teil 2

Ein weiterer Tagesausflug im schönen Monat Mai, den wir gemeinsam mit Gabi und Reiner erlebt haben, ging ins „Valley of Fire“. Hier haben sich die Abenteurer dann auch sportlich etwas betätigt und sind eine kleine Runde gewandert. Dabei konnten sie die schöne Landschaft mit den roten Felsen bewundern, die Indianermalereien und sogar eine große Echse. Weiter ging die Tour am Lake Mead vorbei zum Hover Dam, inklusive Führung durch den Staudamm. Zurück ging die Reise über „Boulder City“. Doch diese kleine süße Innenstadt mußten wir dann an einem anderen Tag besichtigen, da es für diesen 1 Tag schon mehr als genug war.

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Da Gabi und Reiner ja schon öfter in Las Vegas waren, wollten wir Ihnen auch einmal ein paar Orte zeigen, wo Sie bisher noch nicht waren. So ging es an einem anderen Tag dann noch einmal kurz nach „Boulder City“ – in die kleine beschauliche Innenstadt mit allerlei kuriosen Antiquitätenläden und dem Charme vergangener Zeiten. Hier ist von Las Vegas nicht viel zu spüren und es kommt einem vor, als würden die Uhren noch etwas langsamer ticken …

Nicht so dagegen in den sehr geschäftigen Foren Shops im Caesars Palace, wo wir bei einer anderen Gelegenheit mit unseren netten österreichischen Nachbarn bei Wolfgang Puck Essen waren.

So hat Las Vegas und Umgebung ganz viele verschiedene Gesichter. Bei einigen abendlichen Ausflügen haben wir auch die Fremont Street besichtigt. Und auch hier konnten wir den Beiden etwas Neues zeigen. Seit ihrem letzten Besuch ist „Slotzilla“ neu gebaut worden – die große Spielmaschine in der Fremont Street, die Touristen über eine Zipline hoch oben unter der Fernsehkuppel der Einkaufsstraße befördert. Auch der Container Park am nördlichen Ende der Fremont Street ist neu dazugekommen, inklusive „Feuerspeiender Mantis“ (Kunst-Skulptur – Gottesanbeterin) :-) Und im Fremont Casino konnten sich Gabi und Reiner einmal ansehen, wieviel Scheinchen denn jetzt 1 Million wären; aber dafür hätten Sie beim Rückflug gerne die Gebühren für das Zusatzgepäck in Kauf genommen … :-) Im Golden Nugget haben wir sie dann den Goldklumpen (den Golden Nugget eben) suchen lassen …

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Wer von Euch kennt den Magier „Jan Rouven“ aus dem Fernsehen? In Deutschland ist er über einige Talent-Shows (Uri Geller Show) recht bekannt geworden und hier in Las Vegas wohnt er nun und hat seine eigene Show. Diese haben wir uns gemeinsam angesehen und sie war auch sehr nett! Und das Ganze direkt vor der Haustüre. In bester Abendstimmung sind wir über die Straße zum Rivera Casino gegangen …

Bevor dann Muttertag auf dem Plan stand sowie unsere geplante mehrtägige Reise (davon dann bald mehr) hatten wir noch ein spontanes netten Grillen an unserem schönen Grillplatz am Haus.

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Wir Ihr seht, bekommen wir die Zeit immer gut rum und es wird nicht langweilig. Hier in Las Vegas spüren wir jetzt auch den Spätsommer. Es ist wunderbares Wetter, aber nicht mehr ganz so brüllend heiß und die Abende werden nun auch langsam etwas frischer. Vielleicht noch 3 Wochen bei knapp 30°C bevor sich dann bald der Herbst ankündigt. Bis dahin müssen wir die Zeit und den Sommer noch genießen …!

Liebe Grüße ins schon herbstliche Deutschland!
Swen und Michaela

Aug
14

Nachtrag Mai, Teil 1

Hurra, der Mai ist da! Und mit dem Mai kommen auch Gabi und Reiner uns in Las Vegas besuchen! :-) Swen hat natürlich fotografisch jedes Detail festgehalten. Dabei sind alleine auf unserer Seite knapp 1500 Fotos entstanden und es lag an mir die 10% davon auszusuchen, die ich Euch dann bald auch hier zeigen werde … :-) Dieser Blog soll ja auch für uns eine schöne Erinnerung sein, da wir ja nun auch schnell vergesslich werden. Und es ist bereits geschehen: Der genaue Ablauf, wann wir was mit Gabi und Reiner unternommen haben, ist schon fast verflogen, daher fasse ich Vieles zusammen.

Hier kommen nun die ersten Tage und Eindrücke in Las Vegas. Da wir hauptsächlich gemeinsam in Las Vegas geblieben sind und Swen und ich zwischendurch auch immer wieder arbeiten mussten, bestand der Urlaub von Swens Eltern zu großen Teilen in Relaxen am Pool, Besuche unseres schönen Fitness-Studios im Haus, gemeinsam lecker Essen gehen und Spaziergänge am Strip. Swen hat den Beiden abendlich immer wieder neue Facetten vom Strip gezeigt und das wurde auch nach einigen Abenden immer noch nicht ganz langweilig ;-)

Hier ein paar Bilder unserer abendlichen Spaziergänge am Strip und durch die Kasinos:

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Dabei haben wir Gabi und Reiner auch gezeigt, wie wir häufiger einmal Videopoker an den Automaten spielen. Sie haben schnell gelernt und am ersten Abend sofort genug gewonnen für unser Abendessen :-)

An einem der folgenden Tage haben wir die Beiden „auf Tour“ geschickt. Gemeinsam mit Swen haben sie einmal eine Stadtrundfahrt der anderen Art gemacht; dabei haben sie die Seen in Las Vegas, die schönen Wohngebiete rundherum und das Haus der berühmten deutschen Magier „Siegfried & Roy“ besichtigt.

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Das Wetter hier in Las Vegas war für Mai fantastisch und zwischendurch haben die Beiden sich immer mal wieder am Pool ausgeruht :-)

An einem anderen Tag der ersten Woche in Las Vegas sind wir gemeinsam mit unseren Nachbarn zum „Schießen“ gefahren. Wir haben uns 3 Bahnen gemietet sowie einige Waffen und haben dann mal amerikanisch drauf los geballert. Krönender Abschluss dieses Abenteuers war unser gemeinsames Essen bei „Wolfgang Puck“ im Crystals (City Center).

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Bis zum nächsten Mal!
Michaela

 

Aug
11

Videos (Nachtrag zum Nachtrag)

Hallo nach Deutschland!
Beim Durchsehen unseres Blogs und der Frage, was ich demnächst denn noch alles wieder “nachtragen” muss, ist mir aufgefallen, dass die im letzten Beitrag vom Juni versprochenen Videos noch fehlten!

Hier also das Video von Februar: “Beacher’s Madhouse” (Dies ist ein neuer Club im MGM Casino, ähnlich wie eine Disko nur eben mit täglich wechselnden Live-Shows):

Und hier das aus April versprochene Video der Mondfinsternis:

Bis hoffentlich bald! :-)

Jun
22

„Totgesagte leben länger“ :-)

Wir hoffen es zumindest. Und JA, wir leben noch! Auch wenn unsere Seite lange, lange nicht aktualisiert wurde und zuletzt dann auch noch down war. Dafür entschuldigen wir uns. Wir haben auch viele Emails von Euch bekommen und auf einmal gemerkt, dass ja doch noch jemand da draußen, sich für diese Seite interessiert …  :-)

Letztendlich haben wir zuletzt die Seite ja hauptsächlich für uns gemacht, als kleines Tagebuch quasi. Aber der Aufwand dafür ist einfach zu groß zu geworden, um auch noch zusätzlich in unseren durchaus turbulenten Alltag zu packen. Vor allen, wenn man einmal „hinterher“ hinkt, ist die Zeit kaum wieder aufzuholen … Es passieren ja fast täglich, neue spannende Dinge hier für uns!

Also, eröffnen wir die Seite jetzt mit einem großen „Hallo zurück“ und einem Rundumschlag, um wieder ajour zu kommen. Hier nun also ein Querschnitt der letzten Monate:

Januar
Weitere Highlights des Januar waren die „World of Concrete“-Messe (eine Bau-Messe) für die ich arbeiten konnte (siehe Foto) und „Raiding the Rock Vault“. Dies ist eine Show über die Entwicklung des Rock’n’Roll seit den 50igen. Das uns die Show gefallen haben muss, läßt sich wohl auch daran ablesen, dass wir zwischenzeitlich jetzt schon 3x (!!!) drin waren!

Am 31.01. gab es noch „Chinese New Year“ – das chinesische Neujahrsfest. Dies ist nicht nur in China beliebt, sondern dank der vielen Touristen auch in Las Vegas eine große Sache. Auch zu diesem Anlaß wurden wieder alle Casinos geschmückt (alles im Zeichen des „Pferdes“ – das Symbol für das neue chinesische Jahr 2014) und es wurde gefeiert – natürlich auch mit Feuerwerken. Wir haben einfach nur so auch mal gefeiert und waren das erste Mal in Las Vegas neuer Mega-Disko: Hakkasan mit Freunden (Baukosten für das Hakkasan waren $170 Millionen!!!).

Ein weiteres erstes Mal war unser Besuch im „Atomic Testing Museum“ (mit angeschlossener Alien-Ausstellung) :-) Der Bereich über die „Area 51 und die Aliens“ war ein wenig merkwürdig, aber der Hauptteil über die Atomraketenversuche allgemein und in Nevada im Besonderen war wirklich sehr informativ und für Interessierte auf jeden Fall lohnenswert!

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Februar
Das EVENT des Monats Februar in den USA war SuperBowl – das Finale der Profiliga des American Footballs. Wir sind kurz zum LVH Casino rüber gegangen, um zu erleben, was los ist in der Stadt. Alleine im LVH waren etliche Parties, wo auf Riesenleinwänden das Finale übertragen wurde – jeweils zu hohen Eintrittspreisen. Kostenlos konnte man das Spiel im Sportwettenbereich ansehen – der übervoll war. Und die Stimmung hier war gigantisch! Dieses Event zieht jedes Jahr Millionen Menschen in die Stadt und die Wetteinahmen, die die Casinos darüber einnehmen sind ENORM!

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Und es ist zu lustig, um es nicht zu erwähnen: Swen und ich waren „gut bezahlte“ Gäste auf einer Hochzeit (eines Fremden, den wir nicht kannten). Offensichtlich hatte der Mensch wohl keine Freunde und hat über ein Stellenangebot „Gäste“ gesucht. So haben wir auch das 1. Mal in Las Vegas in einer der typischen kleinen Hochzeitskapellen eine Hochzeit erlebt. Es war sehr kurz und schmerzlos – nach nur 15 Minuten war das Paar getraut und die „Show“ für uns zu Ende … :-)

Dann waren wir noch auf einen 30. Geburtstag eingeladen – diesmal aber nicht bezahlt, sondern durch tatsächliche Bekannte. Und die Show „Raiding the Rock Vault“ haben wir mit Freunden nun schon zum zweiten Mal gesehen.

Eine weitere Show, zu der wir eingeladen waren, war das „Beacher’s Madhouse“ – also eine „Irrenanstalt“. Dies ist ein neuer Club im MGM Casino, ähnlich wie eine Disko nur eben mit täglich wechselnden Live-Shows. Der Abend war extrem gelungen und hat Spaß gemacht! (siehe Video)

Und „last but not least“ hatten wir ein paar Tage Besuch einer Bekannten aus Florida …

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März

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Anfang März gab es an Mt. Charleston ein kleines Schnee-Intermezzo bei 0°C – allerdings zu kurz, um es irgendwie nutzen zu können. Die Sonnenauf- und –untergänge in dieser Jahreszeit waren ebenfalls immer herrlich, vielleicht weil die Luft so schön klar war. Und unser Freund Randy aus Chicago war mal wieder in der Stad. Der Bau des Riesenrads, genannt „Highroller“, wird bald fertig sein. Im April soll die Eröffnung sein. Wir freuen uns schon drauf!

Das Wetter ist sehr frühlingshaft; mal kalt, mal warm. So konnten wir dann auch schon zum 1. Mal Grillen und bei schönstem Wetter fand das Mint 400 Offroad-Rennen statt. Zunächst gab es eine Vorstellung der Teams und Fahrer samstags in Downtown und am Sonntag dann das Rennen auf dem Lakebed in Jean, vor den Toren der Stadt. Und wir waren natürlich mal wieder dabei!

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Ende März kletterte das Thermometer auch schon wieder auf knapp 30°C. Wir müssen das noch „kühle“ Wetter ausnutzen, um wenigstens noch einmal dieses Jahr Wandern zu gehen. Wir gehen mit einigen Freunden zu den „Arizona Hot Springs“. Die Tour war super schön, aber auch ganz schön anstrengend! Zur Belohnung sind wir dann nachmittags nach getaner Qual in Boulder City noch lecker Essen gegangen!

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April
Es ist kein Monat wie der andere – immer gibt es etwas Neues. Der April brachte erst einmal einen neuen Kurs für Michaela – „Ausbildung zur Barkeeperin“. Die Alkoholsorten und –getränke hier in den USA sind tatsächlich ganz anders als in Deutschland – und natürlich erst recht die entsprechenden Namen dazu … das muss man erst einmal wissen … ;-)

Die Weiterbildung für Swen war dann schon was anspruchsvoller: es fand mal wieder die jährliche NAB-Show statt und Swen konnte sich 4 Tage Kameras ansehen und sich über alle Neuerungen informieren.

Dass der Spaß nicht zu kurz kam, dafür sorgten dann Heike und Otto, die uns besuchen kamen. Es war schön, „entfernte“ Verwandte so einmal persönlich kennenzulernen und wir hatten eine schöne Zeit in Las Vegas (wenn auch leider nur zu kurz). Unser Tagesausflug ging ins Valley of Fire, zum Lake Mead, zum Hoover Dam und abschließend zum Lake Las Vegas.

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Darüber wurde es dann auch Ostern und es gab eine herrliche Mondfinsternis zu sehen (siehe Video).

Und damit Swen nicht gänzlich einrostet, hat er das 1. Mal (!!!) nach seinem Motorrad-Unfall noch einmal sein Motorrad aus der Garage geräumt und ist mit einem Freund ein wenig gefahren. Schön war die Zeit …  :-)

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Im Mai kamen dann Gabi und Reiner zu Besuch und wir haben natürlich viel zu viele Bilder gemacht. Diese zu sortieren wird wieder einige Zeit dauern … Aber wir bemühen uns!

Bis also hoffentlich bald wieder,
Michaela und Swen

Jan
19

Silvester Video

Hallo!
Hier gibt es noch einmal was “auf die Augen” – unser Silvester-Video! Ansonsten gibt es seit dem letzten Update nichts Neues. Es kann ja auch nicht jeden Tag etwas Aufregendes passieren … :-)

Schönen Sonntag noch!

Jan
14

30.12.2013 – 15.01.2014 Weihnachtsdekoration, Silvester und CES

Hallo nach Deutschland,

hier kommt ein schönes langes Update: teilt es Euch gut ein, damit Ihr die nächsten Wochen auch noch etwas davon habt ;-)

Dieses Mal haben wir direkt 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

Alles wird in Las Vegas immer wunderbar geschmückt – zu jedem Anlaß. Wir haben nur noch nie wirklich tolle Weihnachtsdekorationen gesehen, vor allen Dingen im Bellagio Konservatorium noch nicht, die doch sonst mindestens 4 Mal im Jahr neu dekorieren. Jetzt wissen wir warum. Wir waren noch nie zur richtigen Zeit in Las Vegas, da wir schon immer Ende November nach Deutschland geflogen und erst in der ersten Januarwoche des neuen Jahres wieder zurückgekommen sind. Dies ist genau der Zeitpunkt, an dem Las Vegas am festlichsten ist. Bei unserer letzten Abschiedsrunde Anfang Dezember haben wir schon schöne Weihnachtsdeko gesehen. Aber jetzt erst bei unserer Willkommensrunde Anfang Januar haben wir alles geschmückt gesehen. Daher reiche ich hier noch ein paar Bilder nach!

Auch unser Haus hatte für Weihnachten ganz wunderbar alles geschmückt. Es sah einfach super aus und ich hätte mir gewünscht, dass die Dekorationen noch viel länger bleiben. Doch schon kurz nach Silvester ist alles überall wieder abgebaut worden. Wie schade!

Der Grund dafür ist auch relativ einfach. Las Vegas feiert JEDES Fest! Und schon kurz nach Silvester wird in Las Vegas alles geschmückt und vorbereitet für das „Chinese New Year“ Ende Januar! Nächstes Jahr wird das chinesische Jahr des Pferdes und dementsprechend wird überall geschmückt. Doch davon später mehr … Erst einmal müssen wir schließlich unser Neues Jahr begrüßen.

Das war nämlich unser wichtigster Grund so früh wieder zurück nach Las Vegas zu fliegen: Wir wohnen jetzt schon seit über 4 Jahren hier und haben noch nie Silvester in Las Vegas erlebt! Jetzt wurde es langsam Zeit!

Wie haben wir also unser Silvester in Las Vegas verbracht? Wir hatten einige Einladungen, auf private Feiern zu gehen (in eine Disko zu gehen, wäre sowieso nicht in Frage gekommen, da wir das Feuerwerk ja sehen wollten). Aber auch die sehr netten privaten Einladungen haben wir abgelehnt, denn wir wollten mitten rein ins Geschehen. Gesagt, Getan. Wir haben uns erkundigt und erfahren, dass der Strip schon ab 18.00 Uhr für Verkehr gesperrt sein wird. Und wir sind vor unglaublichen Menschmassen auf dem Strip gewarnt worden. Ab dem späten Nachmittag haben wir zuerst Silvester auf Facebook und im Internet erlebt, da Deutschland ja schon wesentlich früher dran war als wir. Dann haben wir die Live-Übertragungen im Fernsehen gesehen von New York und Miami. Und die Menschenmassen dort haben uns schon ein wenig beunruhigt. Daher sind wir nach einem kargen Silvestermahl dann zu Fuß losgezogen, dick und warm angezogen!

Mit dem Monorail sind wir in die Stadt rein und vom MGM (Endstation) dann zu Fuß weiter den Strip hinauf. Allerdings ging dies alles viel schneller als erwartet und schon gegen 22.00 Uhr hatte Swen auf dem Strip den perfekten Standort gefunden, um sich das Feuerwerk anzusehen. Und diesen galt es nun zu verteidigen! Also sind wir dort 2 Stunden lang brav und geduldig stehen geblieben. Langweilig wurde es aber eigentlich nicht, da wir immer den konstanten Strom an Leuten beobachten konnten, die an uns vorbeigingen. Dann gegen Mitternacht kam der Countdown und glücklicherweise war es auf der Straße weniger voll als erwartet. Wir hatten noch ausreichend Platz und konnten gut sehen. Dann ging an mehrere Stellen des Strips gleichzeitig das Feuerwerk hoch. 3 Stellen konnten wir von unserem Standpunkt aus beobachten. Das Feuerwerk war eine wahre Pracht und ging über volle 9 Minuten! Es war wirklich gigantisch! Auch die Stimmung unter all den Menschen auf dem Strip war super!

Nach dem Feuerwerk haben sich die Leute noch einmal zugeprostet und dann lösten sich die Menschenmassen auch schon wieder auf (im dichten Nebel quasi, der nun über der Stadt hing aufgrund des ganzen vergangenen Feuerwerks!). Aufgefallen ist uns vor allen Dingen, dass die ganzen Zuschauer kaum etwas getrunken hatten. Der Alkohollevel war verglichen mit allem, was wir aus Deutschland kennen, extrem niedrig. Es gab keine Pöbeleien, keine Betrunken, keine Panik und das bei all den Menschenmassen. Alleine für Silvester sind ca. 335.000 Touristen in die Stadt gekommen. Lediglich der Rückweg zu Fuß gestaltete sich ein wenig schwierig als wir dann mit den ganzen Menschen den Strip nordwärts gingen. Durch eine Spurverengung knubbelten sich die ganzen Leute plötzlich und es war kein Fortkommen mehr. Daher sind wir mit etlichen anderen Tausend einfach die dunklen Hinterstraßen entlanggegangen und dann erst wieder später auf den Strip zurück. Nach einem ordentlichen Fußweg und einigen Abstechern in verschiedene Casinos waren wir dann gegen 3 Uhr morgens zu Hause – ebenfalls stocknüchtern. Auch wir haben Silvester nur mit Wasser angestoßen! :-)

Um ehrlich zu sein, ist es glaube ich, das erste Mal Silvester seit ich ca. 12 Jahre alt bin, dass ich nicht zumindest 1 Glas Sekt getrunken habe. Und das erste Mal seit einigen Jahren, dass ich am nächsten Tag wenigstens einmal keinen dicken Kopf habe. Dementsprechend frisch konnten wir dann auch ins Neue Jahr starten. Und dies begann auch sofort mit einem bezahlten Auftrag! Für einen Freund sollten wir seine Familie fotografieren, die zwecks Silvester aus den ganzen USA zusammengekommen war. Einige der nächsten Abende haben wir dann auch mit dem Freund, Randy aus Chicago, verbracht und waren wie immer gut und lecker essen. Einmal in einer Brauerei in Downtown und zuletzt im Outback am Strip.

Leider werden wir seit Weihnachten unsere Erkältung nicht gänzlich los. Anstatt Sport machen wir stattdessen gerne einige Spaziergänge am Strip an der frischen Luft. Dabei entdecken wir auch die schon halb fertigstellte neue Einkaufspassage zum Riesenrad hin, die teilweise schon eröffnet ist. Das Flamingo hat einen neuen Seiteneingang erhalten und auch das zuvor abgerissene Kasino O’Sheas ist neu eröffnet worden. Und die zukünftigen hier entstehenden Lokale sehen wirklich vielsprechend aus. Wir freuen uns auf dieses neue Highlight in Las Vegas!

Dann beginnt auch schon die CES – die Consumer Electronic Show – die größte Messe in Las Vegas! Ich konnte hier wieder einen der begehrten Jobs ergattern und habe Swen darüber freien Eintritt verschafft, so dass auch er einmal zu Fuß von uns aus die Messe besuchen konnte, die ansonsten nur für Fachbesucher geöffnet ist.

Liebe Grüße!
Michaela und Swen

Jan
12

Weihnachten in Deutschland

Hallo und liebe Grüße nach Deutschland,

wir sind nun schon 2 Wochen wieder in Las Vegas und Weihnachten scheint schon wieder lange, lange her zu sein. Dennoch möchten wir uns ganz herzlich für die schöne Zeit in Deutschland bedanken, die wir mit Euch allen verbringen konnten!!! Es war zwar leider etwas kurz, aber super schön!

Weihnachten in Deutschland

Liebe Grüße aus Las Vegas,
Michaela und Swen

Dec
25

Nachtrag: Las Vegas – 01.11. -30.11.2013

Hallo Ihr Lieben, Wir wünschen Euch himmlische Weihnachten, begleitet von Liebe, Freude, Ruhe und Besinnlichkeit und ein wundervolles neues Jahr voller Glück, Zufriedenheit und Frieden!!! Mittlerweile sind wir gut in Deutschland angekommen und habe eine schöne, aber recht stressige Vorweihnachtszeit verbracht. Bevor es am 29.12. wieder zurück nach Las Vegas gibt, möchte ich noch unbedingt, unsere Zeit und die Ereignisse im November nachholen …

Anfang November gab es das nächste große Auto-Event: Die SEMA-Show in Las Vegas. Dies ist die weltgrößte Händlermesse für Tuning und Fahrzeugzubehör und die größte Messe in Vegas schlechthin. Praktischerweise fand sie im Convention Center statt, dass von uns aus zu Fuß in 5 Minuten zu erreichen ist. Noch besser war, dass ich für diese Messe einen der begehrten und gut bezahlten Jobs ergattern konnte und Swen als totaler Autonarr einen kostenlosen Presseausweis für die Messe erhalten hat (denn der Zutritt ist ansonsten nur für Fachbesucher). Swen hatte so einen Spaß auf der Messe, dass er tatsächlich JEDEN Tag dort war und immer wieder gab es etwas Neues zu sehen. So sind dann auch gefühlte 1000 Fotos entstanden, die wir später dann erst einmal wieder mühselig aussortieren mußten … Als Event zur Messe fand dann auch am Strip ein Autorennen statt und es gab jede Menge Außenveranstaltungen und Demonstrationen der Tuningkunst … Am Abend des letzten Messetages dann gab es einen Convoy an Ausstellerfahrzeugen, die alle hintereinander aus dem Messegelände herausfuhren und an der Straße für die Zuschauer noch einmal eine nette Show hingelegt haben …

Am nächsten Wochenende (dem 3. Novemberwochenende) hatten wir dann zu einer kleinen Party eingeladen. Mittlerweile haben wir in Las Vegas seit wir im April wieder hier wohnen einige sehr nette Leute kennengelernt und das macht für uns einen großen positiven Unterschied im Lebensgefühl hier. Endlich haben wir tolle Nachbarn, mit denen wir gut klar kommen und auch außerhalb unseres Gebäudes nette Leute, mit denen wir etwas unternehmen können. Das muss man pflegen und so laden wir ein und können endlich einmal unseren schönen Gemeinschafts-/Partyraum unseres Gebäudes nutzen. Wir unterhalten uns, essen und trinken reichlich, spielen Tischtennis und Billard und haben einen schönen Abend!

Doch schon am nächsten Morgen, ausgerechnet an einem Sonntag, müssen wir schon wieder früh raus, da ich unbedingt einmal ein Event fotografieren wollte (als Fotograf). Swen hat mich also mit der Kamera ausgerüstet und ist glücklicherweise zur technischen Unterstützung mitgekommen! Das Event war ein „Scavenger Hunt“ in Downtown – eine Schnitzeljagd. Die Leute haben sich in unterschiedlich großen Gruppen angemeldet und treten verkleidet an, da es am Ende auch einen Fotowettbewerb unter den Gewinnern gibt. Ziel des Familienspiels ist es, die bei Spielantritt gestellten Fragen im Team so schnell wie möglich zu lösen und gewisse Streckenpunkte in der Stadt abzulaufen und dort kleine Aufgaben zu erledigen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, bei diesem lustigen Event zu fotografieren und Swen hat mich bei den schwereren Aufgaben, wie zum Beispiel den großen Gruppenfotos gerettet und ist eingesprungen. Wir hatten einen lustigen Tag! Und als Krönung fing schon während der Schnitzeljagd der große Las Vegas Marathon am Strip an. Und bis wir fertig waren, trudelten die ersten Läufer mit den letzten Sonnenstrahlen in der Fremont Street in Downtown ein. Auch das Event haben wir uns dann auch gerne noch angesehen und fotografiert (natürlich)! :-)

Wie Ihr seht, wird es uns nie langweilig! Selbstverständlich muss ich schon immer einige Aktivitäten auslassen, die im Vergleich zu den etwas größeren Ereignissen dann langweilen aussähen oder hier einfach den Rahmen sprengen würden. So haben wir uns beispielsweise in der darauffolgenden Woche mit unseren lieben Nachbarn getroffen (ein super nettes Pärchen), dass jetzt leider beruflich nach Texas zieht; wir waren im Kino (Last Vegas) und haben wiederum andere Nachbarn vom Flughafen abgeholt, mit denen wir die nächsten Wochen wieder viel unternehmen werden …!

Am nächsten Wochenende stand aber schon wieder das nächste Event an … Unsere Freunde aus L.A. haben sich wieder zum Besuch angemeldet. Da sie die meiste Zeit des Jahres auf Bonaire leben und schon in 2 Wochen wieder rüberfliegen, ist das unsere letzte Chance, sie noch einmal zu treffen. Allerdings kommen diese Partynudeln wieder nicht alleine, sondern mit anderen Freunden und hauptsächlich zum Party machen. Um uns aber auch noch einmal nett unterhalten zu können, schlagen wir ein gemeinsames Essen vor … Gesagt, Getan. Unsere Freunde suchen das Restaurant aus. Gut. Da wir früher dort sind, suchen wir uns auf der Karte auch schon einmal unser Essen aus. Kein Problem. Allerdings möchten unsere Freunde lieber „Tepanyaki“ Style essen. Es handelt sich um ein japanisches Restaurant und dort gibt es bestimmte, große Tische, an denen die Gerichte auf einer Stahlplatte direkt am Tisch zubereitet werden. Unsere Freunde bestellen für alle Essen. Gut. Da wir einen großen Tisch mit ca. 11 Personen haben, bekommen wir 3 Köche zugeteilt, die für uns das Essen zubereiten. Und mir schmeckt alles wirklich hervorragend. Es gibt Hummer, Schrimps, Suppen, Fisch, Reis und Steak. Dazu irgendeinen typischen Kartoffelschnaps und Sake (Reiswein). Dumm ist nur, dass wir uns später die Rechnung teilen und uns keiner gesagt hat, dass wir hier im Millionärs-Club essen waren … So eine Rechnung für Essen haben wir in unserem ganzen Leben noch nie gesehen (und werden wir hoffentlich auch nie wieder sehen) …! :-(

Mittlerweile ist es kalt geworden in Las Vegas. Es gab eine kleine Kältewelle und die hat uns am Mt. Charleston sogar frühen Schnee beschert. Und was wir bisher noch nie gesehen haben: es hat nicht nur oben auf dem Berg geschneit (wo hauptsächlich Nadelbäume stehen), sondern auch bis in die Ebene hinunter und auf die Kakteen. Wir sehen also zum ersten Mal Kakteen im Schnee … :-D Und wie Ihr seht, es ist herrlich!!!
Zwischenzeitlich haben sich auch unsere österreichischen Nachbarn vom Jetlag erholt und wollen jetzt viele Sachen unternehmen. Da wir sie bis Ende Januar nicht mehr sehen, machen wir jetzt natürlich mit. Und so ist Swen wieder dabei, wenn die Jungs zur Rennstrecke fahren (Exotic Car Racing). Ich schließe mich die nächsten Tage an und wir gehen zusammen noch einmal Schießen. Allerdings ist die Shooting Range richtig voll und es ist recht hektisch. Kein Wunder, denn wir haben ja auch das Thanksgiving Wochenende! Thanksgiving war am Donnerstag und den Tag sind wir einfach mal zu Hause geblieben. Da wir nun bald aber auch nach Deutschland fliegen, ist der Kühlschrank schon fast leer. Swen meinte, es wäre das armseligste Thanksgiving Essen, das er sich je hätte vorstellen können …  :-D ha, ha … Der nächste Tag ist in den USA berühmt, berüchtigt als „Black Friday“. Und dies ist der Einkaufstag schlechthin. Zu diesem Tag machen alle Geschäfte ganz spezielle limitierte Angebote und es gibt jedes Mal lange Schlangen vor Geschäftsbeginn und fast schon „Amokläufe“ wenn dann alle Kunden gleichzeitig auf die Sonderangebote zulaufen, um noch eins zu erwischen. Und viele Geschäfte eröffnen schon am Donnerstagabend bzw. in der Nacht zu Freitag. Das haben wir bisher noch nie erlebt in den USA, da wir zu der Zeit schon immer in Deutschland waren. Also fahren wir abends noch einmal los, um uns die langen Schlangen vor den Einkaufsmärkten anzusehen … Wirklich erstaunlich! Es gab landesweit einige schlimme Zwischenfälle zu diesem Anlaß und einer war in Las Vegas, ausgerechnet vor dem Laden, den wir uns dann auch angesehen haben … (und glücklicherweise weitergefahren sind) …
Am Samstagmittag gibt es noch ein wunderschönes „Abschiedessen“ mit unseren lieben Nachbarn und um das ganze Essen wieder ein wenig abzutrainieren und uns auch noch einmal von Las Vegas für ein paar Wochen zu verabschieden, gehen wir am Samstagabend noch einmal eine große Runde durch die Stadt. Mittlerweile haben auch alle für Weihnachten geschmückt und wir bestaunen überall die schönen Weihnachtsdekorationen. Nur im Bellagio haben sie noch nicht geschmückt. Schade. Aber das sehen wir dann hoffentlich, wenn wir zurückkommen. Ein offizieller Stichtag, um für Weihnachten zu dekorieren, ist Thanksgiving. Und da wir zu dem Zeitpunkt schon immer in Deutschland waren, haben wir eigentlich noch nie Las Vegas im Glanz von Weihnachten gesehen. Das ist für uns also etwas ganz Besonderes und auch sehr schön. Seht selbst!

Und am nächsten Mittag, am Sonntag, geht dann auch schon unser Flug nach Deutschland! Wir kommen …!!! :-)

Jetzt sind wir schon wieder über 3 Wochen hier. Wir hoffen, Ihr habt einen tollen Heiligabend verbracht, so wie wir und wünschen Euch noch Frohe Feiertage! Unseren hoffentlich guten Rutsch werden wir dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt in Las Vegas verbringen!
Liebe Grüße! Michaela

Nov
27

Halloween Video 31.10.2013

Bei uns fangen schon die Vorbereitungen für unseren Flug am Sonntag an. Doch hier erst einmal noch ein kurzes Video von unserem Halloween in Las Vegas 2013 …

Nov
22

Nachtrag: Las Vegas – 01.10. -31.10.2013

Hallo Ihr Lieben,

das Wetter in Las Vegas will uns schon einmal auf unseren bevorstehenden “Urlaub” in Deutschland vorbereiten. Es regnet ununterbrochen jetzt schon den 3. Tag und es ist kalt. Wir haben zum allerersten Mal seit unserem Einzug, die Heizung in der Wohnung eingeschaltet. Der ganze Regen ist am Mt. Charleston schon in Schnee übergegangen und nächste Woche wird dort die Ski-Saison eröffnet. Damit meine “Sonntagslektüre” auch endlich einmal rechtzeitig in Deutschland ankommt, setze ich mich nun am Samstagnachmittag einmal hin und scheue keine Arbeit und Zeit, Euch einen halben Roman zu schreiben von unserem ebenfalls ereignisreichen Oktober … ;-)

Sofort Anfang Oktober verabschieden wir unsere Nachbarn erst einmal wieder nach Österreich. Aber natürlich nicht, ohne vorher noch einmal richtig gut Essen zu gehen (die Reste davon haben noch für den nächsten Tag für 3 Personen gereicht). ;-) Insgesamt hatten wir uns nach unserem Party-Monat September nun einen etwas ruhigeren Monat gewünscht. Das Wetter ist super derzeit in Las Vegas. Es wäre genau richtig gewesen, um endlich mal wieder unsere Fahrräder auszupacken und eine Runde draußen fahren zu gehen. Aber zeitlich schaffen wir das leider nicht. Da es zwischendurch immer einmal wieder kurz regnet, erleben wir aber unser grünes Wunder, als wir einmal kurz an den Stadtrand fahren, an den Rand eines trockenen Lakebeds. Normalerweise ist der vorherrschende Farbton hier sand-braun, aber heute grünt die Wüste! So seltsame Blüten hat hier der Herbst. Und ein ordentlicher Regenguss mit anschließendem Sonnenschein sorgt auch für ein anderes Naturschauspiel: wir sehen einen kompletten doppelten Regenbogen von unserem Fenster aus!!! :-)

Am ersten Oktoberwochenende besuchen wir in Downtown die „Bike Week“ – ein Motorradtreffen mit viel rockiger Livemusik auf verschiedenen Bühnen. Es ist immer wieder schön, die Fremont Street rauf- und runter zu bummeln, da es immer wieder etwas anderes zu sehen und zu hören gibt …

Nach unserem Party-Monat müssen wir im Oktober dann auch endlich mal wieder ordentlich arbeiten. Und das tun wir auch. Wir erledigen einige unangenehme Aufgaben, die schon etwas länger liegen geblieben sind (und das dauert natürlich).Eine willkommene Abwechslung erleben wir dann am Freitag, den 11.10.; wir gehen mit unserem Nachbarn zum „Renaissance Fest“ – ein Mittelalter-Fest, das in einem schön gelegenen Park in Las Vegas stattfindet. Auf den Wiesen, zwischen den Bäumen sind überall Zelte aufgebaut, wo die Aussteller tatsächlich „wie im Mittelalter“ wohnen. Dazwischen Lagerfeuer und fast 75% aller Leute sind super verkleidet: wie eben im Mittelalter. Es gibt Bogenschießen, Lektionen in Schwertkunde, ein Ritterturnier, Ritter-Essen und vieles mehr. Es ist ein richtig schönes Fest und wir sind wirklich beeindruckt von den tollen Mittelalterkostümen und der Detailliebe der Schausteller!

Auf dem Foto, wo ich wie ein Honigkuchenpferde grinse, halte ich gerade meinen ersten „Funnel Cake“ in der Hand. Ich muss ja schließlich immer mal wieder, die einheimische amerikanische Küche testen. Und dieser Nachtisch schmeckt wirklich herrlich. Noch lieber mag ich aber, die frittierten Oreoplätzchen. Ich hätte nie gedacht, dass dies so gut schmeckt!

Am darauf folgenden Wochenende sind wir samstags zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Wir haben einen sehr schönen Abend in geselliger Runde (vorwiegend Deutsche) und lernen neue Freunde kennen, mit denen wir uns zukünftig hoffentlich häufiger treffen.

Zwischendurch irgendwann fahren Swen und ich noch einmal nach Nelson (in die alte Minenstadt) für ein kleines Test-Fotoshooting mit mir. Auf dem Weg dorthin und zurück, sehen wir an diesem Tag 4 verschiedene Vogelspinnen. Unglaublich! Aber jetzt ist deren Paarungszeit und sie sind anscheinend alle fleißig auf der Suche …  :-)

Und dann steht auch schon Halloween vor der Tür: obwohl wir schon lange unsere Kostüme geplant und gekauft haben, fehlen jetzt doch noch die letzten Details, um die Kostüme zu vervollständigen. Wir hetzen natürlich auf den allerletzten Drücker wieder von einer Seite der Stadt zur anderen, um (teils vergeblich) die letzten notwendigen Accessoires zu kaufen. Es kostet uns einiges an Sprit und Nerven, aber letztendlich sind wir für unsere erste Halloween-Party gerüstet: Zum Warm-Werden geht es am Mittwoch, den 30.10. in den „Surrender“ Nachtclub im Encore. Hier findet ein Kostümwettbewerb statt. Und es sind wirklich wieder ganz tolle Kostüme dabei! Es ist immer wieder super, sich dieses Schauspiel anzusehen. Wir selber sind heute als Piraten verkleidet!

Am eigentlichen „Halloween“-Tag, den 31.10. sind wir auf einer Party in unserem Haus eingeladen. Unsere Hausverwaltung hat eingeladen und schon seit 3 Tagen den Gemeinschaftsraum gesperrt für Vorbereitungen. Und heute erfahren wir, warum: sie haben grandios geschmückt! Es ist unglaublich, was die hier aus dem Hut gezaubert haben. Alles ist ganz wunderbar „gruselig“ hergerichtet. Es gibt ein kaltes Buffet, frisch bestellte leckere Pizza sowie Getränke aller Art für alle! Dazu gibt es einen DJ, der für gute Stimmung sorgt und einen lustigen Fotostand, wo wir mit allen Nachbarn Schnappschüsse machen lassen können! Wir sind heute als Wikinger verkleidet und haben viel Spaß mit unseren Nachbarn und lernen dabei wieder neue Gesichter kennen.

Später am Abend als sich die Gesellschaft auflöst, nehmen uns einige Nachbarn spontan auf eine private Party in das Palms Casino mit. Und das ist jetzt mal wieder eine sehr lustige, sehr Vegas-typische Geschichte. Die Nachbarn, die uns mitnehmen, kennen einen anderen Nachbarn bei uns (den wir nicht kennen), der wiederum jemand kennt, der im Palms Casino im Fantasy Tower eine „Sky Villa“ hat. Der Fantasy Tower im Palms ist der „Hugh-Hefner-Turm“ mit dem Playboy-Hasen als Symbol und mehreren Diskotheken. Hier gibt es eine „Hugh-Hefner-Sky-Villa“, die nach der Playboy Villa in LA nachgebaut wurde und wo Hugh Hefner immer kostenlos wohnen kann. Dies ist das fünft-teuerste „Hotelzimmer“ der Welt, wo unzählige Stars ihre Vegas-Nächte verbracht haben. Wir dagegen sind in die „normale“ Sky-Villa eingeladen. Diese hat ca. 570m² und kostet durchschnittlich pro Nacht 10.000-15.000 USD, an so einem “Feiertags-Wochenende” aber auch mal locker 20.000 USD. Die Villa hat 3 Schlafzimmer (teilweise mit rotierenden Betten), 4 Badezimmer (ungefähr so groß wie unsere komplette Wohnung), einen überhängenden Außenpool im 42. Stock mit Blick auf die Skyline von Las Vegas, einen 24-Stunden Butler-Service, einen eigenen Fitnessraum, eine eigene Sauna sowie eine eigene Limousine. Und alles ist inklusive (Getränke, Essen, etc). Hier findet eine kleine private Halloweenparty statt und wir treffen sogar jemand, den wir kennen (wie klein ist die Welt?) :-) Aber das Lustigste von allem ist, dass diejenige, die die Villa für einige Nächte bewohnt, diese noch nicht einmal bezahlen muss. Sie wird ihr zur Verfügung gestellt, weil sie ein Poker Turnier gewonnen hat … ;-)

Auf jeden Fall hatten wir einen netten Halloween-Abend und haben noch nicht einmal einen Cent ausgegeben … lol … Only in Vegas, Baby … :-)

Jetzt habe ich zeitlich ganz schön aufgeholt! Vielleicht schaffe ich den November ja noch bevor wir nach Deutschland fliegen (aber das wird knapp), ansonsten sehen wir uns im Dezember in Deutschland! Und dort geht es dann weiter … :-)

Bis bald,
Michaela

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